Noch im Wachstum: das WaterVention Festival

News am 24. Juli 2012 von MiriamR

Vom 14. bis zum 15. Juli fand zum zweiten Mal das WaterVention-Festival in der Wedemark bei Hannover statt. Die Veranstalter haben sich wieder in’s Zeug gelegt. Petrus war aber anscheinend nicht in Festivalstimmung. Das muss der Grund gewesen sein, warum nur rund 1500 Besucher in den Freizeitpark-Mellenorf kamen. Am Konzept und am Line-Up kann es nicht liegen.

Während im Eisstadion Bands wie Jennifer Rostock, Luxuslärm und Grossstadtgeflüster spielten, konnte man auf der Wiese des Freibads oder vom Pool aus elektrischen Klängen lauschen. Dort legten DJ’s wie Tocadisco oder Moonbootica auf. Nach dem Hauptprogramm konnte man noch in der Disco, unter anderem, mit Kalle & Ralle aus Malle feiern und sich danach in’s Zelt schmeißen. Der kleine Campingplatz wurde dieses Jahr zum ersten Mal angeboten.

Was sehr schön an diesem Festival ist, sind die kurzen Wege und kein Gedränge. Man muss nicht ewig auf sein Bier warten und hat schnell alles überschaut. Auch wenn vor der überdachten Bühne meist nicht sehr viel los war, war die Stimmung unter den „Fans“ dafür umso besser.

Am Samstag standen die Bands Audio Circus, Fire in Firyland, Hängergäng & DAS BO Soundsystem, Grossstadtgeflüster, WIRTZ und als Headliner Jennifer Rostock auf der Bühne. Bei Jennifer Rostock war es nun ungewöhnlich voll in der Halle. Sie rockte wie immer frech und ungeniert mit ihren Fans, von denen sie einen auf die Bühne holte, der sichtlich Spaß dort hatte.

 

Der zweite Festivaltag hatte viel für Familien zu bieten, doch leider war wieder nicht so viel los, wie erhofft. Ab und zu tanzten ein paar Leute auf der Wiese, wo wieder einige DJ’s auflegten, wie z.B. Quincy oder Stereo Kid. In der Eishalle war dafür etwas mehr los, als am ersten Tag.

Lichtjahr und Necessary, die bei dem Wettbewerb „Burning Stage“ gewannen, machten auf der Hauptbühne den Anfang. Danach schleppte sich die Band Tonbandgerät (Bild rechts) durch das Programm. Das bei machen Bands nicht viel Begeisterung herrschte, lag nicht unbedingt an der Musik, sondern teilweise an dem „nicht immer perfekten“ Sound. So ging leider viel unter, sowie auch bei der Band Ich Kann Fliegen (Bild unten links), die dieses Jahr beim Bundesvision Songcontest teilnehmen darf. Bei Terry Hoax (Bild unten rechts) waren laut Sänger Oliver Perau genau so viele Besucher da, dass sie alle in den Bühnengraben gepasst hätten, dennoch war die Stimmung bis dahin auf dem Höhepunkt.

Zu guter Letzt stand der letzte Headliner und die zweiten Stefan Raab-Couchtester auf dem Plan. Auch Luxuslärm werden dieses Jahr beim Bundesvision Songcontest teilnehmen. Diese Band kommt auch sehr sympathisch daher, die z.B. Popcorn an das Publikum verteilt. Mit dem Song „Abschied“ ging nun das zweite WaterVention-Festival zu Ende.

 

Hoffen wir, dass Petrus nächstes Jahr wieder in Festivalstimmung ist und die Veranstalter sich von anfänglichen Schwierigkeiten nicht abschrecken lassen.

Hier noch weitere Bilder von den Bands:

Ein Kommentar zu “Noch im Wachstum: das WaterVention Festival”

  1. Nummer 1: Deadsmanwalk sagt:

    Naja, vielleicht lag es daran, das man die Bands in letzter Zeit öfters gesehen hat.

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