Rückblick auf das WaterQuake Festival 2011

News am 2. September 2011 von Ralf

Vom 12. bis zum 13. August 2011 fand im BBZ-Stadion in Brake (Niedersachsen) das siebte WaterQuake-Festival statt. Mit über zwölf Bands haben die ehrenamtlichen Organisatoren wieder zahlreiche regionale, nationale und zum ersten Mal auch eine internationale Band für das Musikfestival eingeladen.

Der Rock hat in Brake eine kleine Tradition – seit sieben Jahren veranstaltet der Stadtjugendring Brake e.V. nun das WaterQuake-Festival. Ursprünglich als Rettungsaktion für das örtliche Freibad gedacht, etablierte sich das Festival zum zweitägigen Happening, das mittlerweile mehr als 750 Besucher in das Braker Stadion lockt.

Die musikalische Vielfalt reichte dieses Jahr von Reggea über Ska, Indie, Alternative, Folk- und Punkrock bis zu Metal und Hardcore. Premiere hatten dieses Jahr Electro und HipHop. Neben jungen Bands aus Brake und der Wesermarsch wie den Alternative – Rockern Beans on Vacation aus Jaderberg und der Metalkombo Rest in Beef aus Berne, regionalen Rock-Bands wie Brainwayve aus Westerstede und der Ska/HipHop- Band MidAir feat. Linguisten aus Lingen kamen natürlich wieder Gruppen aus ganz Deutschland und erstmals auch aus dem Ausland.

Die im letzten Jahr schon angekündigten Kapelle Petra aus Nordrhein-Westfalen sagten 2010 leider kurzfristig wegen Krankheit ab. Dafür waren sie nun in diesem Jahr dabei und brachten die WaterQuake–Fangemeinde mit verrückten Einlagen zum Feiern. Dieses Jahr erwischtes es dafür leider die aus dem Saarland stammende Band Skafield. Für diese sprang sehr kurzfristig die Punk-Rock Band Bitume aus Oldenburg ein und zeigte sich wie gewohnt von ihrer besten Seite. Die Bands promises! promises! mit Wurzeln in Brake und Mad Monks aus Bremen hatten das WaterQuake in den letzten Jahren geprägt – kein Wunder, dass sie nun wieder dabei waren und die Bühne rockten.


Folkrock kam von der Band Off Limits aus Oldenburg. Sie heizten den Besuchern mit einer Feuershow inklusive brennenden Didgeridoss ordentlich ein.  Reggae-Klänge lieferten die Bremer von Coffee, die mit ihrem entspannten Sound überzeugten. No Shame aus Finnland machen seit über zehn Jahren energiegeladenen Punkrock und zeigten, dass Finnland wesentlich mehr als Seenlandschaften und raues Klima zu bieten hat: nämlich salonfähigen Punkrock! Das Hamburger Kultlabel Audiolith ist zur Zeit in aller Munde: Für das WaterQuake schicken sie das Elektropunk-Duo Captain Capa ins Rennen! Bewaffnet mit Synthys und E-Gitarre brachte der energiegeladene Auftritt der beiden Protagonisten die Fans zum Abtanzen und Feiern.

Für Abwechslung zum normalen Festivalprogramm sorgte das Improvisationstheater „Bumerang“. Sie spielten am Samstag zwei Sets zwischen den Bands und nahmen dabei thematisch Festivals und Musik in ihr Programm auf. Das Beste am Improvisationstheater ist aber: Keiner weiß, was vorher gespielt wird! Die Handlungen entstehen spontan – das Publikum bestimmt spontan, was gespielt wird.

Das junge Organisationsteam zeigte sich danach sehr zufrieden. Mit über 750 Besuchern stellten sie wieder einen internen Rekord auf, der nächstes Jahr erneut in Angriff genommen wird. Um die jährliche WaterQuake-Trilogie abzuschließen, die aus einem „WarmUp“, dem eigentlichen Festival und einem Abschlusskonzert besteht, steht als nächstes das „Cooldown“-Konzert an. Hier werden drei Bands am 11.11.11 in guter alter Unplugged-Manier ruhigere Töne von sich geben und damit die Festivalsaison entspannt ausklingen zu lassen.

Alle Informationen und weitere Neuigkeiten unter www.waterquake.de oder auch unter www.facebook.de/waterquake.

Vielen Dank an das WaterQuake Team für den Text. Die Bilder stammen aus den Kameras von: Lina Dornblüth, Simon Baumann, Eike Langbehn und Adrian Berger – vielen Dank auch dafür!

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