Folklorum 2009 – die Nachlese

News am 9. September 2009 von uly

Pantao

Pantao

Regen, Sonnenschein, Matsch, Spiel, Spaß, Lust und Laune untermalt von seltsamen Gedudel, Gefidel und Gejauchse. Wundersame Gestalten, Zweibeiner sowie Vierbeiner auf einer wirren wirklichen Insel mit unendlichen Tunneln, hohen Burgen, tiefen Schluchten, dunklen Wäldern und verstreuten Irrlichtern. Tanzen, Feiern und das Leben Leben sein lassen… 2einhalb Tage und Nächte anders sein…

Festivalhopper Uly + QDL berichten über ein sonderbar-wunderbar grüngeringeltes Festival der anderen Art – das Folklorum 2009. Hier gehts zum Vorberricht “2einhalb Tage und Nächte anderssein“.

Yellow Umbrella

Yellow Umbrella

Trotz starker Regenfälle am Freitag ließen sich die Besucher des diesjährigen Folklorums nicht davon abhalten sich von den Kernkulturen des sonnigen Mexikos und des traditionellen Klezmero sowie von deutschen und polnischen Künstlern in den Bann reißen zu lassen.

So feierten und tanzten Groß und Klein, Dick und Dünn, Nüchtern und Betrunken ausgelassen in den Abend- bzw. Nachtstunden unter anderem zur dresdner Ska und Reggea Kombo Yellow Umbrella und einer Mixtur aus mexikanischen Rhythmen gepaart mit z. B. Latino, Gypsy, Punk von Los Bomberos de monte Cruz auf der Hallenbühne. Dies war jedoch nicht der einzige Platz um ausgiebig das Tanzbein zu schwingen. Auf weiteren Bühnen spielten z.B. Klezzmates, Red Cabin, Nachtgeschrei und weitere dem geschätzten tanzwütigen Publikum ihre Liedchen.

los bomberos de monte cruz Wackel-Zappel-Brücke

Die nächtliche Tanzerei, Stoßgebete zu diversen Gottheiten und das ausgiebige Gelage wurden gesehen und erhört, die Wolken rissen auf und die Sonne lunzte hindurch, so dass Marktgeschrei, wildes Handeln und der Duft von so manch Leckerei die Teils noch müden und geschundenen Knochen aus den Zelten lockte und aufs Gelände trieb.

Fähre über die Neiße

Fähre über die Neiße

Kletternd, krabbelnd und umherirrend wurde die Kulturinsel Einsiedel bei Tageslicht erkundet. Straßentheater, Tanzworkshops, Filmvorführungen und Dia-Vorträge luden zum Rasten und Ruhen ein. Auch für die lieben Kleinen war nebst viel Abenteuer einiges geboten, Märchenstunden und Basteleien (Kerzen gießen, filzen, Drachen basteln etc.) ließen keine Langeweile aufkommen. Auch ein Ausflug in das benachbarte Polen über die Neiße hinweg war mit einer handbetriebenen Fähre oder über die Wackel-Zappel-Brücke war möglich. Kurzweilig konnte somit der ganze Tag verbracht werden.

Für die richtige Atmosphäre sorgten ebenfalls diverse Kleinkünstler auf den Pfaden und Marktplätzen sowie bis in die tiefste Nacht hinein Kapellen und Spielleute auf den insgesamt 9 Bühnen. Aufwärmen konnte man sich im Zuber oder an dutzenden Feuerstellen, an denen sich auch gern Feuerkünstler und -spucker tummelten.

Feuershow Robert Alan Bordunrausch auf der Freien Bühne

Was soll man noch mehr zum Sonntag sagen, es ging so weiter wie es begonnen hat. Aufgemuntert von den Liedern des jungen Robert Alan auf der Freien Bühne, welche direkt hinter dem Eingang lag, hieß es weiter erkunden, weiter klettern…es gibt so viel zu entdecken.

Nach einem selbst gemahlenen und aufgebrühten Kaffee und einer kleinen Stärkung ging es direkt zur Endrunde des Ludus Maximus, 4 Teams im unerbitterten ritterlichem Kampf um Ruhm und Ehre.

Ludus Maximus

Ludus Maximus

Noch einmal übers Gelände gelaufen, noch einmal an den unzähligen Ständen und Bühnen vorbei an denen noch immer Töne und Klänge zum besten gegeben werden und ein letztes Mal durch den Schlamm gerobbt und die Burgen erklommen… begibt man sich nun auf den Weg Richtung normale Welt und denkt sich: „Nächstes Jahr wieder 2einhalb Tage und Nächte anders sein!“

Es berichteten die Festivalhopper Uly und QDL. Hier nocheinmal der Link zum Vorberricht “2einhalb Tage und Nächte anderssein“, zu unserer Folklorum Infoseite und hier zur offiziellen Folklorum Seite.

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