Rock im Park Auftakt mit einer Musiklegende: Metallica by Request!

News am 7. Juni 2014 von Lucien Streit

RIP-Freitag-Crowd-100Er geht wieder los, der Festivalsommer. Und die Sonne haben wir für dieses lange Parkwochenende gleich noch oben drauf bekommen. Es wird heiß, heißer, Rock im Park 2014!!!!

Die Topausrüstung für dieses Jahr: Bier, Sonnenbrille und Strohhut, dann kann es auch schon los gehen mit dem Parkrocken in Nürnberg an diesem Wochenende.

RIP-Freitag-InExtremo-111In Extremo durfte die Festivalbühne als erstes in Beschlag nehmen. Die Mittelalter-Rockband ist nicht für jederman etwas, aber ich muss gestehen ich liebe sie. Aus fast jedem Album spielten sie ein Liedchen, was natürlich von einer In Ex typischen Pyroshow begleitet wurde. Der Frontsänger Michael Robert Rhein alias „Das letzte Einhorn“ kündigte einen Song so an: „Wir spielen jetzt die Merseburger Zaubersprüche für Euch, damit ihr gesund bleibt und öfter fi**t“. Danke, wir geben uns Mühe!

 

Es kamen immer mehr Leute auf das Gelände. Shirts wie „Ich bin nur hier für Metallica“ machten ganz klar worauf gewartet wird…

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Aber Alter Bridge und Avenged Sevenfold hatten ja auch noch ihren Auftritt. Insgesamt kann man sagen, Metallica hatte drei großartige Vorbands.

 

20.30Uhr. Der Platz vor der Centerstage war rappelvoll. Viele Besucher waren dies allerdings auch. Zu viel Bier und zu viel Sonne für einen Tag getankt. Schade. Der Rest wartete gespannt. Viele versuchten sich noch in die erste Reihe zu kämpfen. 20.35Uhr. Eigentlich sollte es jetzt los gehen. Spannung war zu spüren. Nichts. 20.45Uhr. Immer noch nichts. 20.55Uhr. Die beiden Mädels neben mir raunten mir zu: „Alle sind nur wegen Metallica hier. Die dürfen sich Zeit lassen. Und wir warten.“ Sie haben wohl mitbekommen, dass ich schon mehrfach auf die Uhr geschaut habe.

Plötzlich wurde der Countdown auf der großen Leinwand angezählt. Jubel der Zuschauer uuunnd… Werbung. „Metallica Request“. Ach klar, da war ja was: „das ultimative interaktive Metallica-Konzerterlebnis, das den Fans die Möglichkeit gibt, den Großteil der Songs für die Show online selbst auszuwählen“ (Quelle: „Press Rider“ von Rock im Park). Hmm.

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21.03Uhr und es ging gleich mit „Battery“ in die Vollen. Pommesgabeln in die Luft und Haare (also wer noch welche hatte) durch die Luft. Mega! Vor zwei Jahren spielten sie im Park ihr komplettes schwarzes Album. Diesmal war von allem etwas dabei. Und James war gut drauf! Er witzelte und zeigte uns, dass er noch lange kein Rockopa ist. Während des Konzertes durften ein paar Mitglieder des „St. Germany Metallicaclubs“ auf die Bühne und irgendwie hatte man plötzlich das Gefühl, man wäre nicht mit Zehntausenden auf einem Konzert, sondern irgendwo bei Freunden im Wohnzimmer. Hammer! Beim Voting hat „The day that never comes“ gewonnen. Dann war es kurz nach 23Uhr. „Seek & Destroy“ und Ende. Was? Schon? Schade. Zum Schluss gab es für die Fans massig Plektren die in die Menge geworfen wurden.

RIP-Freitag-Metallica-122Auf der Clubstage hatte währenddessen Rudimental angefangen. Viele der Besucher strömten dann dorthin. Ich nicht. Ich war selig von Metallica.

Ich hoffe ihr habt alle gut geschlafen, ordentlich Sonnencreme aufgetragen, habt euch ein schattiges Plätzchen klar gemacht und seit gut drauf für Bands wie Mando Diao, Nine Inch Nails, Editors und natürlich die Kings of Leon!

Keep on rocking,
Saskia

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