Telekom Street Gigs Punkrockspecial – Voller Erfolg!

News am 22. Mai 2012 von Schmoki14

Vor dem Eingang

Am 28. April fanden in Duisburg die Telekom Street Gigs – diesmal als Punkrockspecial statt. Der Hintergrund war, dass die Telekom Extreme Playgrounds dieses Jahr aus finanziellen Gründen nicht stattfinden konnten, die Bands Lagwagon, Donots und Refused waren jedoch bereits gebucht, drum fackelte man nicht lange und machte aus den Playgrounds 2012 in Duisburg das Telekom Street Gigs Punkrockspecial und ich gehörte zu den Glücklichen, die 2 Tickets dafür gewonnen haben.

Lagwagon

Den Anfang machten Lagwagon. Wenn ich ehrlich bin, muss ich sagen, dass ich diese Band vorher kaum kannte. Einmal kurz bei Youtube durchgehört um sich ein wenig auf die Musik vorzubereiten, Lagwagon legten  jedoch ganz schön gut vor, es wurde für die Donots und Refused echt schwer das noch zu toppen. Eine Punkrockshow vom Feinsten. Zeitgleich nutzen wir die Zeit um uns ein bisschen mit den Donots zu unterhalten, die sich wärend des Konzerts auf der Zuschauertribüne befanden. Ein bisschen mit ihnen über das neue Album „Wake The Dogs“ plaudern, welches ja erst einen Tag vorher erschienen war, und anschließend ein Foto gemacht.

Nach Lagwagon gab es wärend der Umbaupause ein Gewinnspiel. Zu gewinnen gab es ein HTC Handy. Es wurden ein Junge und ein Mädchen auf die Bühne geholt und vor dem Donots-Gig wurde passend zum neuen Album „Wake The Dogs“ um das Handy gebellt. Ein sehr witziges Gewinnspiel, meiner Meinung nach, denn die Teilnehmer waren hoch motiviert das Handy zu gewinnen und sorgten damit für eine Menge Spaß für das Publikum. Kurz nach dem Gewinnspiel folgten auch schon die Donots.

Donotsfrontmann Ingo und Bassist Jan-Dirk

Sie legten direkt los mit ihrem Hit „Calling“. Während des Konzerts ist mir aufgefallen, dass die Donots sich mittlerweile einen ziemlich guten Ruf in der Szene erspielt haben. Wirklich fast jeder Song ist mittlerweile ein Hit, die alle aus tiefster Kehle mitgegröhlt wurden von fast dem ganzen Publikum. Auch wenn das Publikum manchmal nicht ganz auf den Frontmann Ingo eingegangen ist, merkte man, dass die Donots doch reichlich Spaß hatten. Beispielsweise rief Ingo zu dem Lied „Whatever Happened To The 80’s?“ zu einer Wall of Death auf, es gab jedoch einen riesen Circle Pit (sofern man „riesig“ bei der Pitgröße sagen darf, die Location eignete sich nicht für Moshpits, es gab dennoch einen). Der Circle Pit wurde jedoch mit großer Freude angenommen. Auch drei neue Songs aus dem neuen Album wurden gespiel: „Wake The Dogs“, „Into The Grey“ und „Come Away With Me“. Zum Abschluss gab es wie immer den Song, den man mitlerweile mit den Donots verbindet und nicht mehr mit den Twisted Sister – „We’re Not Gonna Take It“. Es war wie immer ein gelungener Auftritt der fünf Ibbenbürener Jungs. Ein Tipp von meiner Seite aus, sich die Band an zu sehen, wenn man auf ein Festival spielt, wo die Jungs spielen (z.B. Rock am Ring, Rock im Park, Area 4alle weiteren Festivals 2012 der Donots hier).

Auch nach dem Donots Gig folgte wieder ein Gewinnspiel. Zu gewinnen gab es wieder HTC Handy, dafür musste man dieses mal jedoch nicht bellen, sondern einen Witz erzählen. Wieder trat ein Junge gegen ein Mädchen an. Gewonnen hat der Witz „Welche Musik hört der Frosch am liebsten?“ – „Rrrraggae“. Nach dem kleinen Wettbewerb konnte man den Leuten auf der Bühne noch zusehen, wie sie die Bühne für Refused her richteten. Man merkte, dass die meisten der Menschen definitiv für Refused da waren (wie auch beim Monster Bash am gleichen Wochenende), auch ich freute mich besonders auf deren Auftritt.

Die Band Refused nach Ende des Konzerts

Das Konzert begann so, dass man einen schwarzen Vorhang sah, in dem groß „REFUSED“ stand. Ein paar gelbe Scheinwerfer beleuchteten den Vorhang langsam von oben nach unten, bis er irgentwann komplett zu sehen. Mit den ersten Gitarrenanschlägen zu „Worms of the senses“ fiel der Vorhang runter und die Band stand auf der Bühne und es waren tatsächlich Refused, ich konnte es im ersten Moment kaum fassen. Das Album „The Shape Of Punk To Come“ wurde fast komplett durch gespielt. Ich kann mich jedenfalls an kein Lied von dem Album erinnern, welches nicht gespielt wurde. Der Auftritt von Refused war geladen mit Power, Lautstärke und jeder Menge Hardcore Punk. Definitiv einer der besten Bands, die ich bisher überhaupt Live gesehen habe. Ich freue mich schon jetzt auf die Auftritte bei Rock im Park und auf dem Vainstream Rockfest. Die Zugabe begann das schwedische Quintett mit dem wahrscheinlich bekanntesten von ihren Songs „New Noise“. Etwa 15 Minuten später beendeten Refused ihren Auftritt.

Die Begeisterung stand den Menschen förmlich im Gesicht geschrieben. Jeder hat auf seine eigene Art und Weise die Band gefeiert und ich habe kein enttäuschtes Gesicht gesehen. Mich persönlich haben sie positiv überrascht. Ich dachte, dass man nicht mehr all zu viel von Dennis Lyxzén und seinen Kollegen hätte erwarten können, da die Band ja schon etwas älter ist, aber da habe ich mich extrem vertan. So ein energiegeladenes Konzert habe ich seit langem nicht mehr gesehen. Der absolute Wahnsinn!

Ich möchte mich in dieser Hinsicht bei der Telekom für diesen mehr als gelungenem Street Gig bedanken und natürlich auch für die Bilder, die mir von dem Veranstalter zu Verfügung gestellt worden sind.

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