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Laut, heiß und legendär – Rock am Härtsfeldsee wurde zur Hitzeschlacht des Jahres

News am 1. Juli 2026 von Florian

Endlich war es wieder soweit und es ging für uns ans wunderschöne Rock am Härtsfeldsee Festival, und das bei strahlendem Sonnenschein inkl. sehr heißen Temperaturen. Den Temperaturen zum Trotz, es war wie ein Heimkommen nach einer langen Zeit. Wir haben uns direkt wohlgefühlt und konnten auch direkt loslegen. Nachdem wir unseren Camper aufgebaut hatten, ging es für uns erst einmal an den Merchstand um anschließend am See etwas Kaltes zu trinken…

Denn noch bevor es auf der Bühne des Festivals so richtig zu Sache ging , ging es für uns erst einmal zum ausgemachten Interview mit Leon, Markus und „Lucki“ von „Seasons in Black“. Was für eine Gaudi, und dass bei den Temperaturen. Wer von Euch nun neugierig wurde, der schaut doch bitte gerne mal bei unseren Härtsfeldsee-Reportern auf der Instagramseite vorbei. Dort könnt ihr dem Interview in voller Länge lauschen . An dieser Stelle vor ab , viel Spaß 🙂 Danke an dieser Stelle noch einmal an die Jungs von „Seasons in Black“. Wir sehn uns bestimmt bald wieder 😉

Kaum war das Interview im Kasten ging es auch schon los. Der See und das Festivalgelände wurde von der Security geräumt und der offizielle Einlass begann. Die erste Band an diesem Tag die für Stimmung sorgen sollte kam aus Berlin und hatte ordentlich Energie mit im Gepäck. Die Band wurde 2020 gegründet und ordnet sich dem deutschen „Emo-Metal“ unter. „Seven Blood“ vereinen emotionales und energiegeladenes Songwriting und hatten einige Knaller mit dabei. Los ging es mit „House=Home“ und „No Breakout“, gefolgt von „Strangers“, „Monsters“, „Not your Misery“.

Die Metalheads füllten nach und nach immer mehr das Zelt. Auch draußen vor der Videoleinwand an der „Food-Meile“ wurde es immer voller. „Seven Blood“ schlossen ihr Set mit „Burst in Flames“, „Hourglass“ und „Killing from the Inside“ab und ernteten tosenden verdienten Applaus. Für uns eine tolle musikalische Neuentdeckung , welche wir auf jeden Fall weiter verfolgen werden.
Als nächstes betraten die Jungs aus´m Bayrischen Wald von „Seasons in Black“ die Stage. Und was soll man sagen? Es war der absolute Hammer. Eine mega Show, auf die wir uns im Vorfeld schon sehr gefreut hatten. Los ging es mit ordentlichem „Doomcore“ und einem Mix ihrer beiden letzten Alben „The Swansong Diearies“ und „Anthropocene“, mit dem Song „Apocalyptic Army“ betraten sie die Bühne. Nahtlos ging es weiter mit „Dying 4“ gefolgt von „World Wide Venom“, „Get What You Give“, die Metalheads vor der Bühne waren voller Energie.

Das Zelt füllte sich immer mehr und es wurde geheadbangt, gemosht und gerockt. Weiter mit im Gepäck hatten sie „Swansong“, sowie das persönliche „Highlight-Lied“ der Band selbst, welches sie als „Familie“ am besten beschreibt „Seasons in Black“. Mit den beiden Songs „War is Love“ und „Inside“ beendeten sie ihr Set und verabschiedeten sich von den Metalheads. „Lucki“ und das ein oder andere Bandmitglied begaben sich noch in den Bühnengraben, verteilten Pleks und das ein oder andere High Five – wer nicht nah genug ran kam oder es zu spät mitbekommen hatte, musste nicht traurig sein. Denn wenig später gab es noch eine Autogrammstunde wo jeder die Chance auf ein Foto und einen Plausch hatte.

Die Jungs von „Seasons in Black“ waren nicht die einzigen die am Festivalfreitag eine Signing Session hatten. Los ging es um 18:00 Uhr mit „April Art“, gefolgt von „The Halo Effect“ (18:45), „Seasons in Black“ (19:40), , „Hämatom“ (20:15) und den Abschluss machten „Seven Blood“ um 21:00 Uhr. Während sich nach dem Auftritt von „Seasons in Black“ draußen die Metalheads bereits zu deren Signing Session versammelten, tummelten sich immer mehr vor der Bühne. Denn die nächste Band stand in den Startlöchern. Zuletzt spielten sie vor zwei Jahren am See. Wir sahen sie zuletzt 2025 am „Summer Breeze“. Und wenn wir an dieses Auftritt zurück decken, bleibt und immer noch der Mund offen.

Es wurde Rot und energiegeladen. Die selbst ernannte Sportband – „April Art“ betrat die Bühne und legte richtig los. Sportband eben.
Mit Songs wie „Break Out“, „Painkiller“, „Rising High“, „Jack Hammer“ und noch einigen weiteren sorgten sie für ordentlich gute Laune und vor allem für Bewegung im Zelt. Frontfrau „Lisa-Marie“ beschloss für noch mehr Bewegung zu sorgen und befand sich kurzerhand in mitten der Metalheads. Nicht nur das, nein sie machte es sich auf den Schultern eines starken Metalheads bequem und sorgte für einen ziemlich großen „Circle Pit“. Und sie mitten drin.
Für die Metalheads am Härtsfeldsee hatte „April Art“ einen besonderen Song dabei, ein Song aus dem neuen Album „Red“, welches noch dieses Jahr erscheint. Sie präsentierten den Song „Bullet Proof“. Was sollen wir sagen – nach diesem Song freuen wir uns schon auf MEHR! Auf noch MEHR „April Art“- „RED“ wird ein absolutes Brett Freunde, das seih hiermit versprochen !!

Als nächstes betrat auch schon der Co-Headliner des Festival-Freitags die Stage. Eine Band aus Göteborg, Schweden. Es gibt sie bereits seit 2019. Was zu ihren Anfängen ein Spaßprojekt sein sollte ohne Live Auftritte entwickelte sich seit ihrer öffentlichen Bekanntgabe 2021 zu einer sehr beliebten Band, in der „Melodic Death Metal“ Szene der 90er und 2000er –„Gothenburg Sound“.
Ladies and Gentlemans …. „The Halo Effect“ was in the Haouse. Und sie füllten das Zelt am Härtsfeldsee das erste mal an diesem Abend bis zu den Ein- und Ausgängen. Sie brachten ordentlich Stimmung ins Zelt. Für ihr 75 Minuten Set, hatten einen ordentlichen Songmix dabei. Selbstverständlich auch einige Songs aus ihrem aktuellsten Album „March of the Unheard“. Dieses erschien bereits im Januar 2025.
Neben dem gleichnamigen Titeltrack, mit dem sie auf die Bühne kamen, hatten sie „Detonate“, „What We become“, „Become Surrender“ und „Our Channel to the Darkness“ mit im Gepäck. Aber auch zu Songs wie „Feel What I Belive“, „The Needless End“, „Gatewaays“ und vielen weiteren wurde ordentlich abgerockt und gemosht. Mit „Days of the Lost“ und „Shadowminds“ beendeten sie ihr Set und verabschiedeten sich von der „Rock am Härtsfeldsee“ Bühne. Dann war es auch schon Zeit für den Headliner des Abends. Und es wurde Bunt und vor allem GAGA 🙂
Die Oberfranken von „Hämatom“ bespielen und betouren unsre Lande und darüber hinaus bereits seit 2004. Aktuell sind sie auf ihrer Sommer-Festival-Tour bevor sie im Herbst auf ihre große „GAGAMANIA TOUR“ gehen. „GAGA“ wurde es alle mal. Das Zelt am Härtsfeldsee verwandelte sich kurzerhand in eine psychische Heilanstalt und die Crazy Patienten waren keine geringeren wie „Nord“, „Süd“, „Ost“ und „Rose“ von „Hämatom“ himself.

Es wurde laut, verrückt und einfach gut! Los ging es mit ihrem Song „Gaga“, gefolgt von „Kids“, „Bleibst du heute mit mir Wach?“ sowie „Alte liebe rostet nicht“ und „Erzähl es meinem Mittelfinger“. Die Metalheads sorgten bei den Securitys im Graben für ordentlich Arbeit und surften was das Zeug hielt. Party am absoluten Siedepunkt. Absoluter Ausnahmezustand in Dischingen am schönen Härtsfeldsee. Eine absolute „GagaMania“ Ebenso kamen Songs wie „Tanz auf dem Vulkan“, „Wir sind Gott!“, „Es regnet Bier“ und „Gott muss ein Arschloch sein!“. Letzteres gewidmet und präsentiert für den leider viel zu früh verstorbenen „West“. Dem Bassplayer der Band, der von Beginn an festes Mitglied der Band war. Auf jedem Konzert der Band ist er nach wie vor präsent und immer mit auf der Bühne. Und nennt uns verrückt oder sogar gaga, man spürt das „West“ immer auf der Bühne steht. Liegt wohl daran, „Hämatom“ ist nicht nur eine Band, sie sind eine Familie. Mit einem „HipHopMedley“ beendeten sie nicht nur ihr Set, nein damit wurde auch der erste Festivaltag beendet. Für uns ging es zurück zu unserem Camper und wir beendeten den Abend mit einer wohlverdienten Hopfenkaltschale

Am nächsten Tag ging es für uns traditionell gegen Mittag an den See. Für das ein oder andre kalte Getränk bevor es im Festivalzelt wieder ordentlich zu Sache gehen sollte. Und am 2.Festivaltag stand so einiges auf dem Programm was die Temperaturen noch mehr in die Höhe treiben sollte. Um 17:30Uhr ging es auf der Bühne los mit einer aufstrebenden Heavy Metal Band aus England. Sie selbst haben sich dem „NWOBHM“ Stil – dem „New Wave of British Heavy Metal“ Stil untergeordnet. Am 01.Januar 2022 gingen „Tailgunner“ an die Öffentlichkeit, 2023 brachten sie ihr Debüt Album „Guns for Hire“ und im Februar 2026 erschien ihr zweites Album „Midnight Blitz“. Sie brachten ordentlich Stimmung und Bewegung ins Zelt und sorgten für einen gelungenen Auftakt in den zweiten Festivaltag am See.

Weiter ging es mit einer weiteren Band die wir bis zu diesem Tag nicht kannten. Mit einer Band aus der Ostschweiz, ihr Name – der Spitzname der Stadt St.Gallen. Es gibt sie seit 2013/2014. Sie mischen Irisch Folk mit Punkrock und sorgen für gute Laune. Mit dem Titeltrack ihres im März 2026 erschienen Albums „This Ain’t Quiet“ betraten „Saint City Orchestra“ die Stage. Weiter ging es mit „Louder then Regret“, „Back in Town“, „Burn“ und vielen weiteren Gute-Laune Songs. Die erste „Wall of Death“ des Tages kündigte sich an. Trotz der enormen Hitze ließen sich die Metalheads nicht davon abbringen mit der Band eine absolute Abrissparty zu feiern. Gegen Ende des Sets reichten sie zwei Fahnen in die Menge. Eine der Fahnen wurde von den Kids des Härtsfeldsee-Teams geschwungen und mit den Songs „Mittelfinger Song“, „Roana“ und „A Toast“ verabschiedeten sie sich. WOW, was für ein Kennenlernen der Band für uns. Und wir sollten sie bald schon wieder sehen.

Die nächste Band, eins unserer persönlichen Highlights des Wochenendes – eine absolute „Death-Metal“ Macht aus Finnland. Sie vereinen den klassischen „Children of Bodom“ Sound mit Melodic-Death-Metal Riffs. „Warmen“ stiegen mit „Night Terrors“ in ihr düsteres Set ein, weiter ging es mit „The Driving Force“, „When Doves Cry Blood“, „World of Pain“ sowie „Too much, too Late“, „One more year“ und noch weitere Knaller. Im August 2025 brachte „Warmen“ ihr bereits siebtes Album „Band of Brothers“ heraus. Hiervon hatten sie neben dem gleichnamigen Titeltrack auch den ein oder anderen Song wie „Nine Lives“, „Untouched“, sowie „One More Year“ dabei. Nach diesem sechzig Minuten „Voll auf die 12“-Set ging es in ein ganz anderes Genre mit dem Co-Headliner des Abends.

Wir befanden uns nun im Power-Metal Genre. Seit 2015 vereinen „Beast in Black“ Metal Riffs mit 80er-Jahre-Synthie-Pop mit Eurodance-Elementen. Für Herbst 2026 haben sie bereits ein neues Album angekündigt, mit der bereits 2024 releasten Single, welche auch auf dem Album sein wird. Mit „Power of the Beast“ stiegen sie in ihr Set ein. Von ihrem letzten Album „Dark Connection“ welches 2021 erschien hatten sie die nächsten beiden Songs „Blade Runner“ und „Hardcore“ am Start. Weiter ging es dann mit „Born Again“, „From Hell with Love“.Ohrwurm Garantie gab es mit „Die by the Blade“ und „One Night in Tokyio“. Mit „Blind and Frozen“ und „No Surrender“ endete ihr Set und sie machten die Bühne frei für den Headliner und eine weitere persönliche Highlightband von uns. „Feuerschwanz“ übernahmen die Stage.

Wir sahen sie Live zuletzt 2024 am „Summer Breeze“. Hier war der Name definitiv Programm. Die Mittelalter Folk Band aus Franken waren 2025 beim Vorentscheid für den deutschen Platz beim ESC dabei, waren Anfang des Jahres aus „Knightclub“ World Tour und heizten nun am Festival mit ordentlich FEUER den Metalheads des „Rock am Härtsfeldsee“ ein. Mit Songs wie „Bastard of Asgard“, „Knightclub“, „Memento Mori“ sorgten „Feuerschwanz“ schon für ordentlich Bewegung und das nicht nur im Pitt. Nein auch die Securitys im Graben bekamen wieder ordentlich Arbeit. Bei dem Song „Knightclub“ sprang das gesamte Zelt und es wurde ordentlich gefeiert. Bei „Im Namen der Rose“ wurde es etwas ruhiger, bevor es beim „Schubsetanz“ ordentlich abging. Die Metalheads feierten gemeinsam mit „Feuerschwanz“ noch einige Zeit weiter, doch wir verabschiedeten uns bereits vom „Rock am Härtsfeldsee“ für dieses Jahr und freuen uns bereits auf 2027 wenn es für uns wieder Richtung Dischingen geht!

Danke an dieser Stelle noch einmal an das gesamte Festivalteam. Es war uns wieder einmal ein Fest mit und bei euch. Danke für 2 tolle Tage bei Euch…..

Für mehr Bilder vom diesjährigen „Rock am Härtsfeldsee“ einfach HIER klicken.

Text/Bild –> Crazyphotobro´s

 

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