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Abriss mit Electric Callboy und Marteria bei Rock am RIng

News am 7. Juni 2026 von Yoda

Partypeople hatten am Rock am Ring Samstag 2026 ein kleines Luxusproblem: Nachdem am Nachmittag mit Bands wie Letlive oder Wargasm explosive Rockshows mit maximaler Publikumsinteraktion stattfanden, hießen die Partybands des Abends Electric Callboy und Marteria. Die Nacht allerdings ging lang: Bad Omens starteten halb eins und den Tagesabschluss gab es mit den H-Blockx ab zwei Uhr zu zelebrieren.


Schon lange vor Beginn von Electric Callboy füllte sich die Utopia Stage bis weit nach hinten. Als die Jungs schließlich loslegten, verwandelte sich der Nürburgring in eine einzige hüpfende, singende und tanzende Menschenmenge. Zwischen Metalcore, Eurodance, Pyroeffekten, viel Konfetti und jeder Menge Augenzwinkern lieferten die Castrop-Rauxeler genau die Show, die ihre Fans erwarteten. Hits wie „Hypa Hypa“, „Tekkno Train“, „Pump It“ oder „Everytime We Touch“ sorgten für unzählige Circle Pits, Mitsingmomente und fliegende Arme. (Foto: Electric Callboy als Eröffnungsact bei Rock am Ring 2025 – dies‘ Jahr haben wir uns den Fototermin geschenkt, sie waren ja grad erst da ;))

Electric Callboy waren dabei weniger Konzert als vielmehr Festival-Party auf Anschlag. Wer nicht gerade sprang, tanzte. Wer nicht tanzte, sang mit. Und wer beides nicht machte, stand vermutlich irgendwo im Gedränge und grinste trotzdem. Der Auftritt gehörte ohne Zweifel zu den ausgelassensten Momenten des gesamten Samstags.

Noch währenddessen oder spätestens direkt danach zog ein großer Teil des Publikums weiter zur Mandora Stage. Dort übernahm Marteria die Aufgabe, die Stimmung auf einem ähnlich hohen Niveau zu halten und er meisterte es mit Leichtigkeit. Der Rostocker zeigte einmal mehr, warum er seit Jahren zu den beliebtesten Festival-Acts Deutschlands zählt. Zwischen Partytracks, Sommer-Vibes und emotionaleren Momenten gelang ihm der Spagat zwischen Konzert und riesiger Open-Air-Feier. Nach Electric Callboy verschob sich der Fokus zwar kurz vom Gitarrenbrett Richtung Deutschrap, die Energie blieb.

Marteria arbeitete sich auf der Bühne ab, wirkte dabei trotzdem gewohnt entspannt, suchte den Kontakt zum Publikum und ließ die Menge große Teile der Show selbst tragen. „Alle Arme“ ist traditionell die meistgesagte Redewendung auf jedem Marteria Konzert – woraufhin einfach jeder bis zum letzten Wellenbrecher die Arme gen Himmel riß. Genau diese Mischung aus Lockerheit und Festivalparty machte seinen Auftritt zu einem der Publikumshighlights des Tages.

Wer danach noch Reserven hatte, konnte direkt weitermachen. Mit Volbeat, den düster-druckvollen Bad Omens und den nächtlichen H-Blockx warteten noch mehrere Highlights auf die Feierwütigen. Letztere feierten nach eigenen Angaben ihren zehnten Auftritt bei Rock am Ring (wir zählen so fünf, Anm.d.Red.). Der Samstag zeigte eindrucksvoll, warum Rock am Ring auch 2026 wieder für viele Fans eines der krachendsten Festivalwochenenden des Jahres ist: Tagsüber harte Gitarren, abends maximale Party und nachts einfach weitermachen.

 

 

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