Qlimax 2010: Review

News am 2. Dezember 2010 von moep

Qlimax_2010Meine Anreise zur Qlimax 2010 begann um 6Uhr morgens im tief verschneiten Thüringen. Nach sechs Stunden Zugfahrt kam ich endlich bei Festivalhopper Armin in Gelsenkirchen an. Gegen 19Uhr ging es von dort zusammen weiter nach Arnheim. Kurz nach 20Uhr war das Auto geparkt und der Gelredrom noch ziemlich leer. So konnten wir noch die letzten Lasertests beobachten.

Festivalhopper moep berichtet von der Qlimax 2010, mit Fotos von Festivalhopper Armin und moep.

Es laufen die letzten Tests...

Über Twitter wurden letzte Woche erste Bilder vom Aufbau verbreitet, so dass wir wussten, dass die Bühne dieses Jahr nicht wie gewohnt an der Stirnseite steht, sondern an einer der Längsseiten direkt gegen über der VIP Lounge.

Um 21Uhr war offzieller Einlass und so langsam wurde es voller im Gelredrom. Gegen 22Uhr heizte dann Pavelow der Menge ein und legte eine Mischung aus Dubstep und den Wünschen auf, die er via Twitter bekommen hatte.

Pavelow

Ab 23Uhr legte Stephanie auf. Erstaunlicherweise war ihr Set ziemlich hart. Es war ja noch recht früh am Abend. Wir fragten uns wie der Veranstalter die ganzen Leute unter bringen wollte, denn schließlich war ja eine Tribüne durch die Bühne belegt. Eine Antwort auf diese Frage bekamen wir weniger später – ein Teil der Absperrungen wurde geöffnet und die Menge stürmte einen Teil der Bühne.*VIDEO*

So gegen 0Uhr kam Wildstylez an die Turntables. Im Q-dance Interview hatte er schon angekündigt viele neue unveröffentliche Tracks zu spielen. Der neue Sound von Wildstylez ist härter aber klingt einfach nur geil. Als Sahnehäubchen spielte er von Headhunterz “From Within“ welcher auch bisher unveröffentlicht ist. *VIDEO*

Der anschließende Act war für alle eine Überraschung, denn es folgte Wildstylez & Noisecontrollers, welche eigentlich gar nicht im Line-Up standen. Leider war das Set nur 30 Minuten lang.*VIDEO*

Anschließend folgten TNT (Technoboy & Tuneboy). Als sie Technoboy – Next Dimensional World (Qlimax Edit) spielten, welches im Jahr 2008 die Hymne war, flippte die Menge so richtig aus.*VIDEO*

Wenige Minuten später, kam endlich der Mann des Abends: Brennan Heart mit der diesjährigen Qlimax Hymne “Alternate Reality“.

Wie man schon in einem Q-dance Video und am Bühnenaufbau erahnen konnte, wurde er von einem Orchester begleitet.*VIDEO*. Brennan Heart, spielte außerdem ein Mash-up von Somewhere over the Rainbow.

Mit D-Block & S-te-fan im Anschluss folgte ein wahrer Stammgast auf der Qlimax. In ihrem Set fehlten natürlich Klassiker wie “Revelations“, “Evolutionz (Qlimax 2010 Edit)“ oder “Anger (Qlimax 2010 Remix)” nicht.

Ihr Debut auf der Qlimax gaben Psyko Punkz im Anschluss, allerdings war mein persönlicher Eindruck, dass ihr Set etwas schwach war. Ihre eigenen Produktionen konnten die Menge zwar mitreißen, aber doch fehlte etwas.

Im Anschluss wurde es endlich härter. Zatox legte auf. Dieser hatte via Twitter geschrieben, dass er seinen neuen Track “Kickin’ Ass“ zum ersten mal auf der Qlimax auflegen wird. Etwas verwirrend, fand ich die Tatsache, dass er zur Qlimax das Hardbass Anthem 2011 gespielt hat (die Hardbass findet auch im Gelredrom statt). Natürlich waren Tracks wie “Poltergeist“ oder “So High“ dabei.

Als Hardcore Act war dieses Jahr Endymion & Evil Activities dabei. Mit einem Mash-up von Dunes „I cant stop Raving“ schafften sie es noch mal alles aus der Menge rauszuholen. Je mehr sich die Qlimax zum Ende neigte, destso schneller wurde sie. In den letzten Minuten wurden alte Neophyte Tracks wie “Army of Hardcore“ oder “Braincracking“ gespielt.

Fazit:

Qlimax 2010 war wieder mal geil. Q-dance hat sich einmal mehr selbst übertroffen, v.a. was Licht- und Bühnenshow angeht. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass diese Qlimax etwas im Stil der 90er war, sei es in Stephanies Set mit “Brooklyn Bounce & Technoboy – Bass, Beats & Melody (Technoboy 2010 Remix)“, Brennan Heart mit einem Mash-Up von “Somewhere over the Rainbow“ oder Endymion & Evil Activities mit Mash-up von Dunes “I cant stop Raving“.

Allerdings bleibt auch etwas Kritik: Erstmals war es so, dass Tracks (wenn auch in anderen Remixen) doppelt gespielt wurden!

Der größere Kritikpunkt sind die Kosten: Letztes Jahr hat ein normales Ticket 55€ (VIP: 75€) gekostet, dieses Jahr das normales Ticket 65€ (VIP: 80€). Das Parken schlug auch mit 2€ mehr zu Buche, auch die Preise für Merchandise haben spürbar angezogen.

Hier geht es zu unserem Rückblick auf die Qlimax 2009Qlimax 2009: Review – hot or not?“, weitere Informationen zur Qlimax 2010 gibt es hier bei uns und auf www.qlimax.nl. Bis zum nächsten Jahr, wir kommen wieder!

Ein Kommentar zu “Qlimax 2010: Review”

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