{"id":94240,"date":"2014-07-04T11:34:58","date_gmt":"2014-07-04T09:34:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/?p=94240"},"modified":"2014-07-04T11:35:44","modified_gmt":"2014-07-04T09:35:44","slug":"familienbands-sonntag-rock-a-field-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/2014\/07\/04\/familienbands-sonntag-rock-a-field-2014\/","title":{"rendered":"Sonntag beim Rock-A-Field &#8211; Tag der Familienbands"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Prinz-Pi.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-94077\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Prinz-Pi-300x200.jpg\" alt=\"Prinz Pi\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Prinz-Pi-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Prinz-Pi.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Auch der letzte Tag beim <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/festival\/rock-a-field-2014\">Rock-A-Field Festival 2014<\/a> in Luxemburg startete nass (<a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/2014\/07\/02\/rock-a-field2014-grosse-headliner\/\">Bericht vom Freitag<\/a> \/ <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/2014\/07\/03\/spass-im-regen-rock-a-field-samstag-2014\/\">Bericht vom Samstag<\/a>). Nachdem nur noch ein leichter Nieselregen \u00fcbergeblieben war, begannen wir, das Zelt abzubauen und schon mal zum Auto auf dem Parkplatz zu bringen. An dieser Stelle: Gro\u00dfe Bewunderung f\u00fcr das Shuttle-Bus System! Sowohl tags\u00fcber als auch nachts nach den Headlinern musste man nicht l\u00e4nger als 10 Minuten warten.<\/p>\n<p><!--more--><strong>Es wurde eine ganze Armada an Bussen nach den Headlinern zur Verf\u00fcgung gestellt wurde, wie wir ganz gut vom Campingplatz am Samstag sehen konnten &#8211; da k\u00f6nnen sich andere Festivals noch eine Scheibe von abschneiden!<\/strong><br \/>\nNachdem alles vorbereitet war, nachts wieder in Richtung Heimat zu fahren, begann der musikalische Tag zun\u00e4chst mit einer Instrumental-Metal Band mit dem obskuren Namen <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/pages\/The-Majestic-Unicorns-From-Hell\/289065997825245\">&#8222;Majestic Unicorns from Hell&#8220;. <\/a>W\u00e4re der Name nicht gewesen, h\u00e4tten wir die Band wohl nie gesehen. So war es allerdings ein akzeptabler Start, wenn auch etwas seltsam vor Prinz Pi.<\/p>\n<div id=\"attachment_94080\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Not-amused.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-94080\" class=\"wp-image-94080 size-medium\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Not-amused-300x200.jpg\" alt=\"Typisch f\u00fcr Sonntag: Unentschlossenheit, Regencape oder Sonnenbrille? Im Zweifel einfach beides\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Not-amused-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Not-amused.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-94080\" class=\"wp-caption-text\">Typisch f\u00fcr Sonntag: Unentschlossenheit, Regencape oder Sonnenbrille? Ach\u00a0einfach beides!<\/p><\/div>\n<p><strong>Generell schien aber das Festival nur minimal darauf wert zu legen, musikalisch \u00fcbereinstimmende Acts nacheinander auf die B\u00fchne zu legen. Spielte aber letztlich ohnehin eine eher untergeordnete Rolle, da es (selbst vor den Headlinern) in der breiten Masse \u00fcblich war, die B\u00fchne zu wechseln.<\/strong> Die Zeitpl\u00e4ne waren auch schlie\u00dflich so angelegt, dass die Bands meist nicht gleichzeitig auf den B\u00fchnen spielten &#8211; die Zeltb\u00fchne mal ausgenommen. So kam man auch nicht in den Konflikt, sich zwischen Bands entscheiden zu m\u00fcssen!<\/p>\n<p><em>&#8222;Mein Kollege Marteria hat gesagt, ihr seid ganz sch\u00f6n laut!&#8220;<\/em> motivierte <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bands\/karten\/prinz-pi.php\">Prinz Pi<\/a> die Besucher. Trotz guter Performance schafften es die G\u00e4ste am\u00a0Nachmittags nat\u00fcrlich nicht, eine \u00e4hnliche Lautst\u00e4rke zu erreichen, wie es beim umjubelten Auftritt von Marteria am Freitag der Fall war. Mussten sie auch nicht. F\u00fcr die Uhrzeit recht gut besucht, konnte Prinz Pi auch so durchaus \u00fcberzeugen. Ein kleines Podest f\u00fcr den Rapper scheint sich mit\/seit Casper in dem Musikbereich \u00fcbrigens durchaus durchgesetzt zu haben, wie Prinz Pi zeigte.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Haim.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-94078\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Haim-300x200.jpg\" alt=\"Haim\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Haim-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Haim.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Sonntag war au\u00dferdem der Tag der Familienbands<\/strong>. <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bands\/karten\/haim.php\">Haim<\/a><strong>\u00a0sind etwa wie Kings of Leon, nur in weiblich: Drei Schwestern, die von ihrem Cousin unterst\u00fctzt werden<\/strong>. Este Haim, die Bassistin, hatte trotz starker Konkurrenz von allen dreien die seltsamste Mimik. \u00c4hnlich aktiv auf der B\u00fchne wie sp\u00e4ter The\u00a0Hives wirkten die Schwestern teilweise jedoch auch ein wenig entr\u00fcckt und nur mittelm\u00e4\u00dfig anwesend. <strong>&#8222;My sister and I are gonna jam a little bit, if you like&#8220;, klang etwas verpeilt.<\/strong> Das Outfit der drei (eher wie 17-j\u00e4hrige High School M\u00e4dels, die nur mittelm\u00e4\u00dfig rebellisch sind &#8211; auch, wenn die Shorts von Alana Haim schon arg kurz waren) t\u00e4uschte etwas \u00fcber das eher toughe Auftreten der M\u00e4dels hinweg.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Chvrches.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-94079 size-medium\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Chvrches-300x200.jpg\" alt=\"Chvrches\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Chvrches-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Chvrches.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Wieder an der anderen B\u00fchne, begannen <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bands\/karten\/chvrches.php\">Chvrches<\/a> eher zur\u00fcckhaltend. Irgendwie schien es so, als w\u00fcrde sich die S\u00e4ngerin nicht richtig auf der B\u00fchne wohlf\u00fchlen. Neben ihren ganzen elektronischen Ger\u00e4ten fehlte es eigentlich an der Effektivit\u00e4t einer Lichtshow, um richtig Spa\u00df zu machen. <strong>\u00c4hnlich wie bei Claire w\u00e4re es wohl besser gewesen, im Zelt zu spielen, in dem die Lichtshow gewirkt h\u00e4tte.<\/strong><\/p>\n<p>Als dann schlie\u00dflich die Technik der\u00a0Band\u00a0versagte, gingen die drei Musiker zun\u00e4chst einmal von der B\u00fchne, bis alles\u00a0wieder lief. <em>&#8222;It&#8217;s just one of those days&#8220;<\/em> meinte S\u00e4ngerin Lauren Mayberry, als sie wieder auf die B\u00fchne kamen.<strong> Sie tat einem irgendwie leid, auch ihre K\u00f6rpersprache wirkte etwas entmutigt<\/strong>. Leider kein guter Auftritt und damit der zweite Verlierer des Wochenendes &#8211; aber ein sympathischer Verlierer, im Gegensatz zu 30 Seconds to Mars.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Wiz-Kalifa.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-94081 size-medium\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Wiz-Kalifa-300x159.jpg\" alt=\"Wiz Kalifa\" width=\"300\" height=\"159\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Wiz-Kalifa-300x159.jpg 300w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Wiz-Kalifa.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bands\/karten\/wiz-khalifa.php\">Wiz Khalifas<\/a> Outfit kurz danach erinnerte irgendwie an die Kittel\/Bademanteloptik von Jared Leto am Freitag, stand ihm allerdings deutlich besser. <strong>Die meiste Zeit der Auftritts lie\u00df er seine Sonnenbrille auf, als er sie gegen Ende aber mal abnahm, konnte man selbst\u00a0aus der Ferne fette Augenringe ausmachen.<\/strong> Wiz&#8216; Frage &#8222;Who of you smokes Weed?&#8220; k\u00f6nnte eine Erkl\u00e4rung daf\u00fcr bieten.<\/p>\n<p>&#8218;Young, Wild &amp; Free&#8216;, dass er mit seinen Kumpels Snoop Dogg &amp; Bruno Mars geschrieben hat (mit den Zeilen &#8222;So what we get drunk, So what we smoke weed, We&#8217;re just having fun, We don&#8217;t care who sees&#8220;) streckte er in die L\u00e4nge, um das Publikum mitsingen zu lassen. Sehr cool: <strong>Wenn der nebenbei bemerkt ziemlich gute Schlagzeuger gerade nicht spielte, weil die Drums als Sample aus dem MacBook von der B\u00fchne kamen, setze er sich auf den Drumfill hinter ihm statt von der B\u00fchne zu gehen.<\/strong> Zusammen mit dem Bassisten, der auch gerade nicht spielte, wirkte es <strong>wie seine Gang, die mit Wiz&#8216; auf der Stra\u00dfe unterwegs ist. Souver\u00e4ner Auftritt.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Hives.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-94083\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Hives-200x300.jpg\" alt=\"Hives\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Hives-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Hives.jpg 683w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a>W\u00e4hrend <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bands\/karten\/gentleman.php\">Gentleman &amp; The Evolution<\/a> von der anderen B\u00fchne her\u00fcberschallte und das Publikum scheinbar gut unter Kontrolle hatte (Gut: Der LED Bildschirm neben der Hauptb\u00fchne zeigte in den Umbaupausen den Auftritt der zweiten, kleineren B\u00fchne), <strong>bauten bei <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bands\/karten\/the-hives.php\">The Hives<\/a> neben den anderen Technikern zwei Ninja-Roadies das direkt-pers\u00f6nliche Equipment wie Gitarrenverst\u00e4rker und Schlagzeug auf.<\/strong><\/p>\n<p>Als die Show gestartet war, setzten sich die Ninja-Techniker sogar noch eine Maske auf und spielten gelegentlich mal Schellenkranz im Hintergrund. Wozu die Aufmache? Vielleicht, um nicht aufzufallen bei den zahlreichen Malen, wo sie auf die B\u00fchne st\u00fcrmen mussten, um zu verhindern, dass sich das scheinbar hunderte Meter lange Kabel des S\u00e4ngers nicht irgendwo verheddert? Seltsam, aber irgendwie cool.<\/p>\n<p><strong>W\u00e4hrend der Gitarrist best\u00e4ndig einen grenzdebilen Blick wie Jack Nicholson in &#8218;The Shining&#8216; auflegte, wirkte der ganze Auftritt wie eine Mischung aus Anarchie und Protzertum.<\/strong> Aber irgendwie wirkten die verr\u00fcckten Schweden mit ihrem stark \u00fcberheblichen Gehabe wieder so ironisch, dass man es ihnen nicht richtig b\u00f6se nehmen konnte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Hives-+-Publikum.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-94084\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Hives-+-Publikum-300x200.jpg\" alt=\"Hives + Publikum\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Hives-+-Publikum-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Hives-+-Publikum.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Es macht eigenltich sogar Spa\u00df, Pelle\u00a0Almqvists&#8216; enorme Selbstverliebtheit auf der B\u00fchne zu betrachten. Als er, nachdem er die Band vorgestellt hatte, zum Leads\u00e4nger kommt, stellte er sich selbst mit den Worten vor &#8222;It&#8217;s a man I&#8217;ve been in love for many, many years!&#8220; vor. Fast schien beim Auftritt die Action auf der B\u00fchne wichtiger zu sein als die Musik. <strong>The Hives schafften es jedenfalls am meisten an diesem Wochenende, das Publikum mit einzubeziehen.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Kings-of-Leon-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-94087\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Kings-of-Leon-3-300x181.jpg\" alt=\"Kings of Leon 3\" width=\"300\" height=\"181\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Kings-of-Leon-3-300x181.jpg 300w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Kings-of-Leon-3.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Selbst vor dem Headliner <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bands\/karten\/kings-of-leon.php\">Kings of Leon<\/a> blieben wenige Menschen tats\u00e4chlich stehen, um sich einen guten Platz zu sichern. Ich geh\u00f6rte dazu und schaue, wie gro\u00dfes Ger\u00e4t aufgefahren wird. Richtig viele eingefleischte Kings of Leon Fans schienen nicht unter den Verblienen zu sein: Der sonst immer mal wieder bejubelte verwandte Gitarrenroadie Nacho Followill baute still die Gitarrenracks der Followills auf.<\/p>\n<p><strong>Kings of Leon, die sich insgesamt vier (!) eigene W-LAN Netzwerke Backstage einrichten lie\u00dfen, hatten scheinbar auch die meisten Techniker und den meisten technischen Schnickschnack mit<\/strong>. Als sie\u00a0nach \u00fcber einer Stunde Aufbauzeit nach Ende des Sets von <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bands\/karten\/interpol.php\">Interpol<\/a> auf der B\u00fchne nebenan anfingen, hatte es sich dann aber auch auf dem Platz gef\u00fcllt. Wie gewohnt wortkarg spielten sich die S\u00fcdstaatler durch ihr 90-Minuten-Set, bei dem Songs wie Sex on Fire oder Use Somebody nicht fehlten.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Kings-of-Leon.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-94086\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Kings-of-Leon-234x300.jpg\" alt=\"Kings of Leon\" width=\"234\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Kings-of-Leon-234x300.jpg 234w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Kings-of-Leon.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 234px) 100vw, 234px\" \/><\/a>Die Familienband aus den USA vergisst erfreulicherweise nie ihre Wurzeln und spielten einige alte Rock&#8217;n&#8217;Roll St\u00fccke ihrer ersten beiden Alben.<\/strong> Die einzigen Ansagen, die mehr als &#8222;Thanks, we&#8217;re Kings of Leon&#8220; beinhalteten, drehten sich lose darum, dass es sch\u00f6n sei, wieder hier zu sein &#8211; solange man das sch\u00fcchterne Genuschel von Frontman Caleb verstand. Publikumsanimation steht im Vergleich zu den Hives, die direkt vorher spielten, in einem Kontrast wie Tag und Nacht. <strong>Dennoch, Kings of Leon strahlen eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Professionalit\u00e4t auf der B\u00fchne aus, und wer keine falschen Erwartungen an eine gro\u00dfe B\u00fchnenshow stellt, wird mit einem musikalisch qualitativ hochwertigen Auftritt belohnt.<\/strong> Mit einem kleinen Mini-Feuerwerk verabschieden sich die Jungs mit Sex on Fire vom Publikum.<\/p>\n<p>Hiernach machten wir uns wieder auf dem Weg zur\u00fcck nach Deutschland. Auch hier wieder: <strong>Keine langen Schlangen beim Shuttle-Bus, wenig R\u00fcckstau auf dem Parkplatz: Super Organisation.<\/strong><\/p>\n<p>Was gibt&#8217;s sonst noch zum Festival zu sagen? Die Techniker setzten bei diesem Festival auf einen Mittelgang f\u00fcr Security und Technik, nicht auf Wellenbrecher. F\u00fcr Prinz Pi war das scheinbar das erste mal, dass er vor so einer Konstruktion spielte, meinte dann zwischen zwei Songs:<em> &#8222;JETZT wei\u00df ich, woran mich das erinnert. Wie in der Kirche mit dem Mittelgang!&#8220;<\/em> Ab und an schien es ein wenig das Gemeinschaftsgef\u00fchl der Zuh\u00f6rer zu hemmen, einzig f\u00fcr aktive Musiker wie dem S\u00e4nger &amp; Gitarristen von The Hives oder dem S\u00e4nger von Natas Loves You bot dies mehr M\u00f6glichkeiten als der klassische Wellenbrecher.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-94082 size-medium\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Jumping-300x200.jpg\" alt=\"Jumping\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Jumping-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Jumping.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Wenn Gaskocher verboten sind, kommt man, wenn man kein Bock auf Brot morgens, mittags, abends hat, nicht um das Essensangebot auf dem Festival drum herum. <strong>F\u00fcr 3,50\u20ac (Eine\u00a0RAF-Marke)\u00a0bekam man eine T\u00fcte Pommes, die ziemlich gut schmeckten, f\u00fcr knapp 5\u20ac (1 1\/2 Bons &#8211; Die Bons waren vorperforiert, sodass man sie zu einer H\u00e4lfte machen konnte) eine Schachtel Nudelauflauf oder Reispfanne.<\/strong> Die beiden Gerichte neigten eher zu durchschnittlicher Mensa-Qualit\u00e4t, machten aber durchaus erst mal satt. Etwas nervig: Der Zwang, mindestens zwei Marken kaufen zu m\u00fcssen, kein Einzelkauf m\u00f6glich.<\/p>\n<div id=\"attachment_94071\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Zelt-White-Lies-Schauen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-94071\" class=\"wp-image-94071 size-medium\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Zelt-White-Lies-Schauen-300x200.jpg\" alt=\"Zelt - White Lies Schauen\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Zelt-White-Lies-Schauen-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Zelt-White-Lies-Schauen.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-94071\" class=\"wp-caption-text\">White Lies vom Zelt aus schauen, wo es trocken war<\/p><\/div>\n<p>Bier gab es dementsprechend f\u00fcr denselben Preis wie eine Pommes so wie die meisten Softdrinks und luxemburgisches Wasser. Zwar war auch normales Wasser im Angebot, das die H\u00e4lfte kostete, wir wollten aber mal ausprobieren, was hinter dem luxemburgischen Wasser steckt. Stellt sich heraus: Nichts. Jedenfalls nichts besonderes. Weiterhin interessant w\u00e4re mal zu erfahren, wie viele Leute sich tats\u00e4chlich einen kleinen Becher Sekt f\u00fcr 7\u20ac= 2 Marken gekauft haben.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend zeigt sich, dass man hier scheinbar mehr mitgedacht hat als bei anderen Festivals. Die Wasserstelle\u00a0war ein wenig erh\u00f6ht, damit man nicht nach einer Zeit im Matsch steht, der zwangl\u00e4ufig entsteht. <strong>Nach dem Regen am Samstag mulchten die Veranstalter die Teile des Festivalgel\u00e4ndes,<\/strong> die zu Matsch wurden, oder legten Plastikabdeckungen dr\u00fcber. Einzig die wassergesp\u00fclten Toiletten sahen nach dem Wochenende noch krasser aus, als man es als Festivalbesucher von durchschnittlichen Dixies gewohnt ist.<\/p>\n<p><strong>R\u00e9sum\u00e9: Gut gemacht, Rock-A-Field! N\u00e4chstes Jahr dann das Jubil\u00e4um des noch eher jungen Festivals &#8211; 10 Jahre Rock-A-Field!<\/strong><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch der letzte Tag beim Rock-A-Field Festival 2014 in Luxemburg startete nass (Bericht vom Freitag \/ Bericht vom Samstag). Nachdem nur noch ein leichter Nieselregen \u00fcbergeblieben war, begannen wir, das Zelt abzubauen und schon mal zum Auto auf dem Parkplatz zu bringen. An dieser Stelle: Gro\u00dfe Bewunderung f\u00fcr das Shuttle-Bus System! 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