{"id":81797,"date":"2013-06-25T11:20:07","date_gmt":"2013-06-25T09:20:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/?p=81797"},"modified":"2013-06-25T15:53:27","modified_gmt":"2013-06-25T13:53:27","slug":"traumzeitfestival-wochenende-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/2013\/06\/25\/traumzeitfestival-wochenende-2013\/","title":{"rendered":"Traumzeit-Wochenende 2013: Geheimtipps und leere Hallen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Freigabe-Traumzeit-2013-0054-Felix-Meyer.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-81828\" alt=\"Traumzeit 2013 Gel\u00e4nde\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Freigabe-Traumzeit-2013-0054-Felix-Meyer-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Freigabe-Traumzeit-2013-0054-Felix-Meyer-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Freigabe-Traumzeit-2013-0054-Felix-Meyer.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Nach einer erholsamen Nacht zu Haus wollten wir uns ab Samstag auf dem Campingplatz des <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/festival\/traumzeit-festival-2013\" target=\"_blank\">Traumzeit-Festivals 2013<\/a> in <strong>Duisburg<\/strong> direkt neben dem Festivalgel\u00e4nde einrichten. Das Zelt war trotz des Windes recht schnell aufgebaut, sodass sogar noch etwas Zeit bis zur ersten Band blieb. Wir machten es uns also gerade drinnen bequem, packten unser Mittagessen aus und freuten uns, dass eine nette Zeltnachbarin uns ihren Dosen\u00f6ffner lieh &#8211; doch dann geschah es&#8230;<!--more--><\/p>\n<p>Es knackte und das Zelt stand schief wie der Turm von Pisa. Leider war das keiner der lausigen Heringe, die im harten Boden keinen Halt fanden, sondern eine Zeltstange. Offenbar wurden bei unserem Zelt minderwertige Materialien verwendet und eine der Stangen war tats\u00e4chlich gebrochen und gesplittert. Von einem weiteren netten Mitbewohner bekamen wir den Tipp, dass einer anderen Gruppe das Zelt durchgeschimmelt war, die aber wohl das gleiche Modell hatten &#8211; wir schnappten uns die Stangen des zur\u00fcckgelassenen Zeltes, aber den Tag \u00fcberleben w\u00fcrden die auch nicht. Also Abbau, alles wieder verpackt und mangels Alternativen zu mir nach Hause gebracht, was uns leider enorm viel Zeit kostete. Wirklich schade, denn <strong>der Zeltplatz war zwar sehr klein, aber f\u00fcr die Besucher ausreichend, wirklich sch\u00f6n gelegen und mit wundervollem Ausblick auf die ehemaligen Hoch\u00f6fen.<\/strong><\/p>\n<p>Immerhin kamen wir dadurch auch mal in den Genuss des Traumzeit-Shuttles. W\u00e4hrend es sich bei dem einen Bus um einen Linienbus mit Strandkorb handelte, war der zweite Bus ein uraltes Modell mit superbequemen Sitzen, luxuri\u00f6ser Ausstattung inkl. Minik\u00fcche, Lampen im 70er-Stil und zu Becherhaltern umgebauten Aschenbechern. Traumhaft!<\/p>\n<p>Die erste Band am Samstag war dann leider erst sp\u00e4t am Abend <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bands\/karten\/misteur-valaire.php\" target=\"_blank\"><strong>Misteur Valaire<\/strong><\/a>. Deren Percussionist kam schon w\u00e4hrend dem Soundcheck selbst ins Publikum, um sich davon zu \u00fcberzeugen, dass der Sound gut ist. Der Sound wurde dann auch wirklich gut und als das Konzert losging, hatten sich auch tats\u00e4chlich etliche Zuschauer eingefunden. <strong>Die Band kommt aus Kanada, tr\u00e4gt coole Sonnenbrillen und pr\u00e4sentierte eine Mischung aus HipHop, Bl\u00e4sern, echtem und synthethischem Schlagzeug und verschiedener Percussion<\/strong>. Das Ergebnis eignet sich super zum Tanzen und als nach einigen Liedern der Regen einsetzte, geht es vor der B\u00fchne schon gut ab.<\/p>\n<div style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/3\/3c\/Misteur_Valaire_%28Traumzeit_Festival_2013%29_IMGP6634_smial_wp.jpg\/1024px-Misteur_Valaire_%28Traumzeit_Festival_2013%29_IMGP6634_smial_wp.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-81815\" alt=\"Misteur Valaire\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/3\/3c\/Misteur_Valaire_%28Traumzeit_Festival_2013%29_IMGP6634_smial_wp.jpg\/1024px-Misteur_Valaire_%28Traumzeit_Festival_2013%29_IMGP6634_smial_wp.jpg\" width=\"300\" height=\"198\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Misteur Valaire (<a href=\"http:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Misteur_Valaire_(Traumzeit_Festival_2013)_IMGP6634_smial_wp.jpg\">by Smial<\/a>) (<a href=\"http:\/\/artlibre.org\/licence\/lal\/en\">Lizenz<\/a>)<\/p><\/div>\n<p><strong>Viele Worte ben\u00f6tigten die Kanadier nicht, um die Leute zum Mitsingen, Tanzen und HipHop-Moves zu animieren<\/strong>. Als der Frontmann ins Publikum kam und mitfeierte, trauten sich auch die hinteren Besucher unter den Regenschirmen hervor und kamen nach vorn. Die \u00fcberwiegend neuen Songs sind teilweise sehr lang und ufern mit der Zeit regelrecht aus, so dass wir uns dem Sound wunderbar hingeben k\u00f6nnen. Wenn <strong>Misteur Valaire<\/strong> im September mit dem neuen Album in Deutschland auf Tour gehen, werden sicher einige neue Fans dabei sein.<\/p>\n<p>Nach diesem weiteren Geheimtipp-Konzert an der <em>Gasometer-B\u00fchne<\/em> ging es fix r\u00fcber in die Gie\u00dfhalle, wo jeden Moment <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bands\/karten\/c2c.php\" target=\"_blank\"><strong>C2C<\/strong><\/a> spielen sollten. Die Halle hat vorne einen Stehbereich und steigt dahinter in Stufen an, auf denen aber auch gr\u00f6\u00dftenteils gestanden wurde. Praktischerweise trauten sich nicht viele nach ganz vorne, sodass Pl\u00e4tze in der ersten Reihe und viel Raum zum Tanzen kein Problem waren! <strong>C2C lie\u00dfen dann auch nicht lange auf sich warten und starteten direkt mit <\/strong><em>The Cell<\/em><strong> &#8211; ein perfektes Intro.<\/strong><\/p>\n<p>Nun h\u00e4lt sich die B\u00fchnenshow bei einer aus vier DJs bestehenden Band nat\u00fcrlich in Grenzen. Jeder hatte einen w\u00fcrfelf\u00f6rmigen DJ-Tisch mit einem LED-Monitor, auf dem je nach Lied und Spannungsgrad verschiedene geometrische Animationen liefen. Die Tische wurden durch Verschieben immer wieder anders zusammengesetzt &#8211; mal zum DJ-Battle, mal einfach um die Positionen der vier zu \u00e4ndern. Wobei die sich ohnehin immer wieder mal \u00e4nderten &#8211; bei mehreren Songs gab&#8217;s live erg\u00e4nzte Freestyle-Parts, wo auch mal die Turntables durchgemischt wurden.<\/p>\n<p>Die vier Franzosen kamen gerade vom <strong>Hurricane<\/strong> und schienen aufgrund der deutlich geringeren Zuschauermenge doch etwas ern\u00fcchtert zu sein. Die eigentlich sehr schicke Gie\u00dfhalle war auch nicht unbedingt perfekt geeignet &#8211; w\u00e4hrend man unten die Band fast anfassen konnte, war es nur von oben m\u00f6glich die Turntables zu sehen. Dies hielt vermutlich einige Zuschauer davon ab nach vorne zu kommen &#8211; obwohl immer wieder einer der DJs hinter seinem Tisch hervor kam, um die Leute zu motivieren ein bisschen mehr zu feiern. Im vorderen Bereich taten wir das daf\u00fcr aber durchgehend, shuffleten zu <em>Arcades<\/em>, forderten <em>Drop The Beat!<\/em> und tanzten zu <em>Because Of You<\/em>, bis das Konzert am Ende mit <em>F.U.Y.A.<\/em> ausklang.<\/p>\n<p>Weitergehen sollte es am Sonntag mit dem <strong>Hypnotic Brass Ensemble<\/strong>, die sich aber leider versp\u00e4teten und daher nach hinten verschoben wurden. So entstand eine L\u00fccke, da <strong>Felix Meyer<\/strong> zwar vorgezogen wurde, aber einen sehr umfangreichen Soundcheck ben\u00f6tigte. <strong>Mit Kontrabass und Akkordeon \u00f6ffnete sich eine Sparte im vielf\u00e4ltigen Programm der Traumzeit<\/strong>. Leider schien das Ensemble die Technik vor zu gro\u00dfe Herausforderungen zu stellen, die Feedbacks h\u00f6rten nicht auf und so fl\u00fcchtete ich in die <em>Kraftzentrale<\/em>, wo gleich <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bands\/karten\/laing.php\" target=\"_blank\">Laing <\/a>auf dem Programm standen.<\/p>\n<div id=\"attachment_81815\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Traumzeit_2013_Laing_16_KRD_wp.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-81815\" class=\"size-medium wp-image-81815\" alt=\"Laing\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Traumzeit_2013_Laing_16_KRD_wp-300x199.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Traumzeit_2013_Laing_16_KRD_wp-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Traumzeit_2013_Laing_16_KRD_wp.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-81815\" class=\"wp-caption-text\">Laing (<a href=\"http:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Traumzeit_2013_Laing_16.jpg\">by KRD<\/a>) (<a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/deed.en\">CC ASA unported 3.0<\/a>)<\/p><\/div>\n<p>In der <em>Kraftzentrale<\/em> war wenige Minuten vor dem Konzert nicht mal die erste Reihe voll, insgesamt vielleicht 200 Leute standen in der Halle verteilt herum. So kann man nur mutma\u00dfen, dass die Band zu sp\u00e4t anfing, weil sie noch auf mehr Zuschauer hofften. <strong>Die Technik versuchte derweil, das Publikum mit Pausenmusik zu bespa\u00dfen, aber der<\/strong> <em>Harlem Shake<\/em> <strong>traf hier eindeutig auf die falschen Leute<\/strong>. Als die ersten drei der vier Berlinerinnen und der Schlagzeuger auf die B\u00fchne kamen, gab es nicht mal Applaus, obwohl sie das einzeln und klangr\u00f6hrenschwingend taten, bevor sie sich an den mit Tischlampen beleuchteten Mikrofonen positionierten. Immerhin kamen die meisten Zuschauer nun etwas n\u00e4her an die B\u00fchne.<\/p>\n<p>Nach einem eher ruhigen Einstieg war gleich unter den ersten Liedern <em>Paradies Naiv<\/em>, der titelgebende Song aus dem gerade erschienenen Deb\u00fctalbum. Eine Gruppe Jugendlicher vor mir exerzierte erst einmal ein Handy-Fotoshooting. Als ich an eine andere Position fl\u00fcchtete, machte mich eine Frau bl\u00f6d an, weil ich so gro\u00df bin. War nicht meine Entscheidung! <strong>Leider wirkten <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bands\/karten\/laing.php\" target=\"_blank\">Laing <\/a>teilweise \u00e4hnlich verkrampft wie das Publikum<\/strong>, und das lag nicht an den Beats. <strong>Stimmung kam hier keine auf, die Musik brachte die Leute nicht zum Tanzen, die Texte niemanden zum Lachen<\/strong> &#8211; vielleicht wenigstens zum Nachdenken. Kein Aufschrei, als das auf Spotify gehypte <em>Nacht f\u00fcr Nacht<\/em> kam, und selbst bei <em>Morgens immer m\u00fcde<\/em> waren nicht genug Fans da, um die Strophe mitzusingen oder auch nur l\u00e4nger als einen halben Refrain mitzuklatschen.<\/p>\n<p>So war es sehr schade um ein eigentlich ziemlich gutes Konzert. <strong>Die Performance der S\u00e4ngerinnen war gut, viele Songs wurden live abgewandelt, gesanglich improvisiert oder um kleine Choreografien erg\u00e4nzt<\/strong>. Die T\u00e4nzerin bekam einen eigenen Song und es gab ein Cover von <em>Alles nur geklaut<\/em>. Auch das Live-Schlagzeug &#8211; mit drei Snare-Drums &#8211; passte gut zu der ansonsten aus der Konserve stammenden Musik. Vielleicht war die statische Erscheinung der drei S\u00e4ngerinnen hinter ihren Mikrost\u00e4ndern mit den Tischlampen im Kontrast zu den fast punkigen Texten einfach zu bizarr.<\/p>\n<div id=\"attachment_81815\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/4\/41\/Traumzeit_2013_Alex_Clare_05.jpg\/400px-Traumzeit_2013_Alex_Clare_05.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-81815\" class=\"size-medium wp-image-81815 \" alt=\"Alex Clare\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/4\/41\/Traumzeit_2013_Alex_Clare_05.jpg\/400px-Traumzeit_2013_Alex_Clare_05.jpg\" width=\"200\" height=\"300\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-81815\" class=\"wp-caption-text\">Alex Clare (<a href=\"http:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Traumzeit_2013_Alex_Clare_05.jpg\">by KRD<\/a>) (<a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/deed.en\">CC ASA unported 3.0<\/a>)<\/p><\/div>\n<p>Nach dem Konzert leerte sich die Halle dann vollst\u00e4ndig. Ich organisierte mir noch fix ein paar Gratis-Ohrst\u00f6psel, denn schon die Pausenmusik wirkte in der leeren Halle unheimlich laut. <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bands\/karten\/alex-clare.php\" target=\"_blank\"><strong>Alex Clare<\/strong><\/a> fing dann sogar p\u00fcnktlich an, kam nach einem kurzen Bandintro ganz unspektakul\u00e4r auf die B\u00fchne und fing einfach an zu singen. <strong>Nun sollte man meinen, bei dem Bekanntheitsgrad von <\/strong><em>Too Close<\/em><strong> h\u00e4tte sich die Halle gef\u00fcllt und kreischende Fans w\u00e4ren anwesend &#8211; aber dem war nicht so<\/strong>. Die fotografierenden Jugendlichen sind einer Gruppe Teenies gewichen, ansonsten hat sich am Publikum nichts ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p><strong>Alex Clare<\/strong> haute derweil einen Song nach dem anderen raus, wirkte dabei durchaus sympathisch und auch so, als h\u00e4tte er Spa\u00df an der Sache. Leider fiel schon nach drei, vier St\u00fccken auf, dass sich alles gleich anh\u00f6rt &#8211; das allseits bekannte <em>Mmmmh Treading Water<\/em> h\u00e4tte nach jeder Strophe den dazugeh\u00f6rigen Refrain einleiten k\u00f6nnen, es w\u00e4re nicht aufgefallen, dass es eigentlich das falsche Lied war. Nach sieben gleich langweiligen Liedern klingelte es mir in den Ohren, ich hatte genug und ging.<\/p>\n<p>Drau\u00dfen machte auf der <em>Open Air-B\u00fchne<\/em> eine Duisburger Band den Abschluss &#8211; <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/2013\/06\/22\/traumzeit-freitag-2013\/\" target=\"_blank\">nach den jungen <strong>Paperstreet Empire<\/strong> am Freitag<\/a> nun ein Urgestein aus den 80ern &#8211; die <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bands\/karten\/flowerpornoes.php\" target=\"_blank\"><strong>Flowerpornoes<\/strong><\/a>. Leider passt der Vergleich mit <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bands\/karten\/locas-in-love.php\" target=\"_blank\"><strong>Locas In Love<\/strong><\/a> nur textlich, auf CD wirkten die Duisburger doch etwas frischer. Mit Kopfschmerzen von der <em>Kraftzentrale<\/em> und aufgebrauchter Toleranz gegen\u00fcber Musik au\u00dferhalb meiner Zielgruppe beschlie\u00dfe ich, mit dem n\u00e4chsten Shuttle nach Hause zu fahren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Freigabe-Traumzeit-2013-0058-Felix-Meyer.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Freigabe-Traumzeit-2013-0058-Felix-Meyer-300x200.jpg\" alt=\"Traumzeit-Festival-Besucher\" width=\"300\" height=\"200\" class=\"alignleft size-medium wp-image-81886\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Freigabe-Traumzeit-2013-0058-Felix-Meyer-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Freigabe-Traumzeit-2013-0058-Felix-Meyer.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Das <strong>Traumzeit-Festival <\/strong>war mal ein kleines Festival mit Ausrichtung zum Jazz und klassischer Rockmusik. Dann war es ein Stadtfest und nun will es gerne ein Festival mit einem breiten Programm und einer gro\u00dfen Zielgruppe sein. Einige erwachsene Besucher, die schon seit vielen Jahren dabei sind, h\u00e4tten gerne das urspr\u00fcngliche Traumzeit zur\u00fcck &#8211; vermutlich w\u00e4re das auch besser gewesen, denn <strong>am Freitag klappte der merkw\u00fcrdige Band-Mix noch gut und auch Samstag gab es Highlights, aber sp\u00e4testens am Sonntag nahmen doch immer mehr Zuschauer rei\u00dfaus.<\/strong><\/p>\n<p>Schade, denn die Location w\u00e4re gut geeignet f\u00fcr ein gegens\u00e4tzliches Programm. Daf\u00fcr h\u00e4tte man sich aber vermutlich auf weniger Musikrichtungen konzentrieren m\u00fcssen. <strong>So wurden verschiedenste Stile und Zielgruppen \u00fcber drei Tage und vier Locations wild durcheinander gew\u00fcrfelt &#8211; und ohne stark vertretene Musikrichtung zogen auch die Highlights mehr neugierige Zuschauer als Fans an<\/strong>. Wer sich davon anstecken lie\u00df, konnte hier den ein oder anderen Geheimtipp entdecken; wer aber wilde Partys und gro\u00dfe Namen feiern wollte, h\u00e4tte auf ein Festival mit klarerer Ausrichtung fahren sollen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die wenigen Fotos von Samstag und Sonntag und den knappen Bericht m\u00f6chte ich mich abschlie\u00dfend noch entschuldigen. Gerade der Samstag h\u00e4tte sicher besser werden k\u00f6nnen, wenn wir nicht von mehreren pers\u00f6nlichen Problemen geplagt gewesen w\u00e4ren. Neben dem kaputten Zelt hat auch meine Kamera am Samstag spontan und ohne erkennbaren Grund den Dienst verweigert. Daf\u00fcr kann das Festival nat\u00fcrlich nichts. Vielen Dank daher an dieser Stelle an smial und KRD von Wikipedia, die daf\u00fcr gesorgt haben, dass dieser Artikel nicht g\u00e4nzlich ohne Fotos bleiben musste!<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer erholsamen Nacht zu Haus wollten wir uns ab Samstag auf dem Campingplatz des Traumzeit-Festivals 2013 in Duisburg direkt neben dem Festivalgel\u00e4nde einrichten. Das Zelt war trotz des Windes recht schnell aufgebaut, sodass sogar noch etwas Zeit bis zur ersten Band blieb. 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