{"id":81200,"date":"2013-06-20T12:05:22","date_gmt":"2013-06-20T10:05:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/?p=81200"},"modified":"2013-06-20T12:33:33","modified_gmt":"2013-06-20T10:33:33","slug":"der-pinkpop-sonntag-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/2013\/06\/20\/der-pinkpop-sonntag-2013\/","title":{"rendered":"Gro\u00dfe Talente, kleine Feuer &#8211; Der Pinkpop-Sonntag 2013"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/pinkpop-audience-2013-bei-kensington.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-81610 alignleft\" alt=\"\u00a9 Kensington\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/pinkpop-audience-2013-bei-kensington-300x223.jpg\" width=\"300\" height=\"223\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/pinkpop-audience-2013-bei-kensington-300x223.jpg 300w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/pinkpop-audience-2013-bei-kensington.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><i style=\"font-size: 12px;\">The Hangover<\/i><span style=\"font-size: 12px;\"> haben wir uns am Samstag beim <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/festival\/pinkpop-2013\" target=\"_blank\">Pinkpop 2013<\/a> im Freiluftkino auf dem Festivalgel\u00e4nde nicht angeguckt. H\u00e4tten wir eh nicht verstanden. Zu abstrakt. Wer uns mit vier Bier in der Tasche das Konzept eines alkoholinduzierten Ged\u00e4chtnisverlustes n\u00e4her bringen will, muss das schon auf Sesamstra\u00dfenniveau tun.<\/span><\/p>\n<p><em>[Und Action! &#8211; Pinkpop-Tag Nummer III &#8211; das Finale.]<!--more--><\/em><\/p>\n<p>Zum Trinken kommen wir aber ohnehin kaum. Nicht, weil auf den Campingpl\u00e4tzen trotz guten Wetters die Biergartenstimmung fehlt, sondern weil st\u00e4ndig auf mindestens einer der drei B\u00fchnen ein K\u00fcnstler oder eine K\u00fcnstlerin steht, den oder die man unbedingt gesehen haben muss.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lianne-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-81326\" alt=\"Lianne la Havas - Pinkpop 2013\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lianne-1-225x300.jpg\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lianne-1-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lianne-1.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Das Paradebeispiel hierf\u00fcr liefert uns am Sonntag <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bands\/karten\/lianne-la-havas.php\" target=\"_blank\">Lianne la Havas<\/a>. Die charismatische Londonerin mit der warmen und doch klaren Soul-Stimme schreitet um 15:40 Uhr ohne jegliche Begleitung im Kleid mit hochgebundenen Haaren auf die B\u00fchne des <em>Brand Bier Zeltes<\/em>. <strong>Von links wird eine Gitarre angereicht. Schnell ert\u00f6nt aus unseren Reihen der verbalisierte Ersteindruck. <i>\u201eHui!\u201c<\/i><\/strong><\/p>\n<p>Nach einer sehr intimen Solo-Performance wird die Kulisse mit Band und Back-Up-S\u00e4ngerin gef\u00fcllt. Zu den warmen Soul-Kl\u00e4ngen von <i>Elusive<\/i> wippt das Publikum noch langsam mit.<\/p>\n<p>Mit <em>langsam und warm<\/em> ist das stilistische Spektrum von <strong>Fr\u00e4ulein la Havas<\/strong>, das von &#8222;schn\u00f6dem&#8220; Pop \u00fcber Soul und Jazz bis zu Funk hin reicht, aber bei weitem noch nicht abgedeckt. Zu <em>Forget<\/em> wird zusammen mit dem Publikum ein neues Intro improvisiert. Als das fertiggestellte Werk von den Anwesenden mitgesungen wird, stellen sich die Armhaare auf. <strong>G\u00e4nsehaut. Bei \u00fcber 22\u00b0C im Schatten<\/strong>. Zu dem fetzigen Eingangsriff k\u00f6nnen wir nicht anders als gospelchorm\u00e4\u00dfig mit dem Kopf zu wackeln und mitzuklatschen.<\/p>\n<p><strong>Jeder Moment wirkt auf irgendeine Weise besonders<\/strong>. Anmutig, stilvoll, ehrlich, aber\u00a0 irgendwie auch verdammt cool tr\u00e4gt die Dreiundzwanzigj\u00e4hrige in <i>Age<\/i> ihre pers\u00f6nlichen Erfahrungen dem Publikum vor, bevor sie mit <i>Gone<\/i> in einem hoch emotionalen Song, nur von einem Klavier begleitet, ihr brachiales musikalisches Talent unter Beweis stellt.<\/p>\n<div id=\"attachment_81327\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/lianne-la-havas2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-81327\" class=\"size-medium wp-image-81327\" alt=\"Lianne la Havas - Pinkpop 2013\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/lianne-la-havas2-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/lianne-la-havas2-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/lianne-la-havas2.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-81327\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Sascha Teschner<\/p><\/div>\n<p><strong>Einer gro\u00dfen Show bedarf der Auftritt nicht. Anblick, Stimme und Instrumentalbegleitung allein ziehen uns \u00fcber die volle Stunde, die die Britin auf der B\u00fchne steht, in ihren Bann.<\/strong> Vielmehr l\u00e4sst sich zu diesem Auftritt auch nicht sagen. Die gro\u00dfe Geste besteht bei <strong>Lianne la Havas<\/strong> in ihrer Musik und in ihrem Auftreten und beides ist leider nicht wirklich in Worte zu fassen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/2013\/06\/18\/samstagsbericht-pinkpop-2013\/\" target=\"_blank\">W\u00e4hrend wir bei <strong>Ellie Goulding<\/strong> am Vortag<\/a>\u00a0noch diplomatisch von dem Verpassen eines unfassbaren Singer\/Songwriter-Talentes gesprochen haben, m\u00fcssen wir bei <strong>Lianne la Havas<\/strong> leider ganz klar sagen: Wer sich das bewusst entgehen l\u00e4sst, hat einfach &#8217;ne Macke. <strong>Absolute Weltklasse.<\/strong><\/p>\n<p>Als wir die <em>Brand Bier Stage<\/em> verlassen, klatscht uns zun\u00e4chst einer dieser ekelhaft gro\u00dfen Sammeltropfen vom Rand des Zeltdaches direkt auf die Kopfhaut. Wolken! Regen! Als wirvor einer Stunde in das Zelt traten war noch bestes Sommerwetter. Auf dem Vorplatz des <em>Brand Bier Zeltes<\/em> sind trotz bisher nur weniger gefallener Tropfen in Antizipation des Schlechtwetters schon zahlreiche Holl\u00e4nder in pinke Regenponchos geh\u00fcllt. Wir bleiben optimistisch und latschen heiter bis wolkig im T-Shirt zur <em>3FM Stage<\/em>. Dort angekommen erwartet uns auf der B\u00fchne ein komplett schwarz gekleideter Mann mit Gitarre.<\/p>\n<div id=\"attachment_81328\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/stereophonics2-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-81328\" class=\"size-medium wp-image-81328\" alt=\"\u00a9 Saskia Bosch\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/stereophonics2-2-200x300.jpg\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/stereophonics2-2-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/stereophonics2-2.jpg 683w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-81328\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Saskia Bosch<\/p><\/div>\n<p>Der Wolkendecke zum Trotz steht Frontmann Kelly Jones\u00a0<span style=\"font-size: 12px;\">von den <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bands\/karten\/stereophonics.php\" target=\"_blank\"><strong>Stereophonics<\/strong> <\/a>mit Sonnenbrille auf der B\u00fchne und gibt Material vom neuen Album <\/span><i style=\"font-size: 12px;\">Graffiti on the Train<\/i><span style=\"font-size: 12px;\"> zum Besten. Die ersten Tracks vom neuen Album sind f\u00fcr die Stereophonics ungewohnt hart, aber immer noch catchy. Mit dem Titeltrack <\/span><i style=\"font-size: 12px;\">Graffiti on the Train<\/i><span style=\"font-size: 12px;\"> und dem darauf folgenden <\/span><i style=\"font-size: 12px;\">End of Summer <\/i><span style=\"font-size: 12px;\">kehren die f\u00fcnf Amerikaner aber recht z\u00fcgig wieder zu ihrer bekannten, leicht melancholischen Pop-Rock-Stilistik zur\u00fcck. Das nicht mehr ganz so gute Wetter verhindert das Entstehen einer Chill-Out-Atmosph\u00e4re. Was bei <strong>Phoenix<\/strong> am Vortag dank Abendsonne noch super funktioniert hat, l\u00e4sst Petrus heute leider nicht zu. W\u00e4hrend sich in der Menge in rockigeren Teilen des Sets durchaus einiges bewegt, wird zu langsamerem Material eher geschwiegen und in der Landschaft gestanden. Als am Ende des Auftritts <\/span><i style=\"font-size: 12px;\">Dakota<\/i><span style=\"font-size: 12px;\"> gespielt wird, erwacht das Publikum zwar noch mal kurz zum Leben, zu diesem Zeitpunkt haben sich die Reihen aber schon stark gelichtet. Die Band verabschiedet sich mit einem kurzen <\/span><i style=\"font-size: 12px;\">\u201eThank You\u201c <\/i><span style=\"font-size: 12px;\">von der B\u00fchne. <strong>Kein schlechter Auftritt. Wir haben aber den Eindruck, dass das Material der Stereophonics leider nicht ganz wetterfest ist.<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Auf der <em>Brand Bier Stage<\/em> spielen auf dem n\u00e4chsten Slot <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bands\/karten\/alt-j.php\" target=\"_blank\">Alt-J<\/a>. Noch bevor die vier Briten auf\u00a0die B\u00fchne treten, gibt es reichlich Vorab-Lorbeeren. Jede ersichtliche Bewegung hinter der B\u00fchne wird mit Schreien und Applaus kommentiert. \u2013 Offenbar haben die Newcomer aus Leeds eine nicht zu untersch\u00e4tzende Fanbase in den Niederlanden. Mit einem langen Ambience-Intro ohne Vocals betreten die Mitglieder der Band die B\u00fchne. Jubel, Applaus. <strong>Das Publikum lauscht gespannt der Musik der vier Briten, die sich am besten als Ambient-Alternative-Pop beschreiben l\u00e4sst und mit fokussierten Vocals, sowie einem breiten Synthesizer- und Bass-Fundament durch das Zelt wummert<\/strong>. Sofern der Takt es zul\u00e4sst (und das ist bei Alt-J tats\u00e4chlich stellenweise problematisch), wird getanzt. Das Zelt ist stark bev\u00f6lkert, aber bei weitem nicht so \u00fcberf\u00fcllt wie bei <strong>C2C<\/strong> am Samstag. Nach wenigen Songs d\u00fcrstet es uns nach einer etwas h\u00e4rteren Gangart. Gew\u00fcnscht &#8211; gew\u00e4hrt.<\/p>\n<div id=\"attachment_81329\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/triggerfinger3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-81329\" class=\"size-medium wp-image-81329\" alt=\"\u00a9 Sascha Teschner\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/triggerfinger3-200x300.jpg\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/triggerfinger3-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/triggerfinger3.jpg 683w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-81329\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Sascha Teschner<\/p><\/div>\n<p>Bei <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bands\/karten\/triggerfinger.php\" target=\"_blank\">Triggerfinger<\/a>\u00a0auf der <em>3FM Stage<\/em> geht&#8217;s n\u00e4mlich zur gleichen Zeit ganz anders zur Sache. In der klassischen Instrumentalkombination Gitarre &#8211; Schlagzeug &#8211; Bass beschallen uns die drei Belgier mit feinstem Hardrock. Zu wuchtigen Riffs bewegt sich hier schon wesentlich mehr als im Zelt bei<strong> Alt-J<\/strong>. Da muss man schon mal kurz mit den Ohren schlackern. Schlagzeuger Mario Goossens und Bassist\u00a0Paul Van Bruystegem stehen mottogem\u00e4\u00df in Pinken Anz\u00fcgen auf den Brettern in gut drei Metern H\u00f6he.<\/p>\n<p>An der Front steht S\u00e4nger und Gitarrist Ruben Block. Der schaut schon etwas anders aus. Schwarzer Anzug, schwarze Schuhe, blonde Telecaster, graue Haare, Bart. <strong>Wir wollen hier zwar nicht in den &#8222;Kompetenzbereich&#8220; der InTouch abdriften, aber viel cooler kann man in diesem Universum einfach nicht aussehen<\/strong>. Und das ist im Fall von Triggerfinger nicht einmal mehr Schein als Sein. <strong>Bei einer Rock &amp; Roll Stimme, die seinesgleichen sucht, und einem rotzigen Gitarrensolo nach dem anderen f\u00e4llt uns vor der <em>3FM<\/em> regelm\u00e4\u00dfig jegliche Fassung aus dem Gesicht.<\/strong> Kein Wunder, dass im Zelt nicht so richtig viel los war. Die Rasenbesetzung vor der zweitgr\u00f6\u00dften B\u00fchne umfasst zu diesem Zeitpunkt mehr Zuschauer als bei den <strong>Queens of the Stone Age<\/strong> am Freitag. Ob das an guter Nachbarschaft oder dem regionalen Musikgeschmack liegt, spielt f\u00fcr uns keine Rolle. <strong>Die Stimmung ist gro\u00dfartig. Alles andere z\u00e4hlt nicht.<\/strong><\/p>\n<p>Als wir nach einem dieser <em>Oh-mein-Gott<\/em>-Gitarrensoli auf dem Boden nach unserer Kinnlade suchen, wirft sich\u00a0Frontmann Ruben Block in die Menge. Endlich macht das mal einer! Warum hat das so lange gedauert? Zur\u00fcck auf die B\u00fchne. Kinnlade gefunden. Pause.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Triggerfinger-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-81340 alignright\" alt=\"Triggerfinger 2\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Triggerfinger-2-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Triggerfinger-2-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Triggerfinger-2.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Unter dem Titel <strong>&#8222;Bl\u00f6dsinn mit Percussion&#8220;<\/strong> spielt Mario Goossens, der Drummer mit den goldenen Schlagzeugschuhen (nein, das ist keine Floskel &#8211; der hat wirklich goldene Schuhe an!) f\u00fcr uns den Pausenclown. Total bescheuert, der Typ. Erinnert so ein bisschen an Bela B. von den \u00c4rzten. Als die \u00fcbrigen zwei Drittel der Band zur\u00fcck auf die B\u00fchne treten, steht zun\u00e4chst seichteres Material auf dem Programm. Nach dem leiseren Mitsing-Cover von Lykke Li&#8217;s <em>I follow Rivers<\/em> mit rhytmischer Begleitung unter Verwendung diverser Haushaltsgegenst\u00e4nde aus Glas und Porzellan durch unseren Lieblings-Bl\u00f6del-Entertainer Pinky Goldfu\u00df treten die Vertreter der gr\u00f6\u00dften holl\u00e4ndischen Pommeskonkurrenz aber wieder richtig auf&#8217;s Gas. Die Live-Version von <em>Soon<\/em> hat mit dem flauschigen Studiopendant so \u00fcberhaupt gar nichts mehr zu tun. <strong>Kurz vor der Ziellinie rasten die Belgier auf ihren Instrumenten nochmal komplett aus<\/strong>. Singen, Tanzen, Schreien. Mit <em>Is it<\/em> geht der Auftritt unter krachender Ger\u00e4uschkulisse zu Ende. <strong>Verbeugung. Applaus. Finish. <em>Yessssss!<\/em><\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_81358\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/green-day1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-81358\" class=\"size-medium wp-image-81358 \" alt=\"Green Day - Pinkpop 2013\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/green-day1-200x300.jpg\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/green-day1-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/green-day1.jpg 683w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-81358\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Sascha Teschner<\/p><\/div>\n<p>Die Belgier haben \u00fcberzogen! Einfach in&#8217;s Set von <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bands\/karten\/green-day.php\" target=\"_blank\">Green Day<\/a> reingespielt. Gl\u00fccklicherweise ist das zweite Trio des Abends schon nach einem kurzen Schlenker um die <em>3FM<\/em> <em>Stage<\/em> in Sichtweite. Auch die drei US-Amerikaner geben von Anfang an richtig Gummi. Unter dem mittlerweile wieder weitgehend freundlich anmutenden Abendhimmel schlagen bis weit hinter den Soundturm die Arme in der Luft zusammen. Nach ca. 40 Minuten wird der Radio-Modus angeschmissen. Beginnend mit<em> Holiday<\/em>, <em>Boulevard of Broken Dreams<\/em> und <em>Stray Heart<\/em> wird\u00a0eine namhafte Nummer nach der anderen geschreddert. Im Break von <em>Stray Heart<\/em> kurze Ansage von dem Mann in der Mitte:<\/p>\n<p><strong>&#8222;Let&#8217;s get Crazy!!&#8220; <\/strong><\/p>\n<p>Als im Publikum mehrere entwendete Industrierollen Klopapier (die gute zweilagige Recyclingpappe) \u00fcber den K\u00f6pfen der Zuschauer ausgerollt werden, unterbricht der besagte Mann in der Mitte &#8211; namentlich Billy Joel Armstrong &#8211; den laufenden Song und nimmt das Ereignis zum Anlass um <em>Good Riddance (<\/em><em>Time of your Life)<\/em> anzustimmen. &#8211; Naja&#8230; bei der Assoziation kann man schon ein wenig schmunzeln. Bevor man sich all zu lange wundern kann, geht&#8217;s aber auch schon weiter mit <em>Nice guys finish last.<\/em> <strong>Nachdem bei\u00a0<em>Waiting<\/em><em><\/em> lautstark mitgegr\u00f6hlt wird, darf ein Fan wegen scheinbar besonders guter Schrei-Leistung auf der B\u00fchne den Song fertig singen<\/strong>. Armstrong verschwindet komplett von der Bildfl\u00e4che. Der Junge macht seine Sache richtig gut! Kleiner Moment &#8211; gro\u00dfe Wirkung. Im Anschluss gibt&#8217;s eine Wasserdusche f\u00fcr die von der Hitze geschundenen vorderen Reihen. Publikumsanimation. Da w\u00e4r&#8217;s doch nur fair im Anschluss auch trockene Klamotten zu verteilen! <strong><em>&#8222;Who wants a free T-Shirt!?&#8220; <\/em><\/strong>schreit Armstrong, mittlerweile mit einer modifizierten Kartoffelkanone bewaffnet, in das Mikrofon. Vier bis f\u00fcnf mal macht es laut\u00a0<strong>FUMP!<\/strong> &#8211; die Comic-Blase muss man sich an dieser Stelle einfach dazudenken &#8211; und dann geht es auch schon weiter mit dem musikalischen Programm.<\/p>\n<div id=\"attachment_81357\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Feuer2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-81357\" class=\"size-medium wp-image-81357  \" title=\"Green Day - Pink Pop 2013\" alt=\"Feuer2\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Feuer2-225x300.jpg\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Feuer2-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Feuer2.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-81357\" class=\"wp-caption-text\">Green Day: Vorne Hitze, hinten Feuer.<\/p><\/div>\n<p>W\u00e4hrend vorne im Publikum richtig die Post ab geht und sich auch am Rande immer wieder Gr\u00fcppchen finden, die ausgelassen durch die Menge tanzen, sind ein paar Niederl\u00e4nder auf&#8217;s Z\u00fcndholz gekommen. Wer jetzt Bilder von rauchenden bengalischen Feuern im Kopf hat, liegt knapp daneben. Die h\u00e4tte man ja mitbringen und an der Security vorbeischmuggeln m\u00fcssen. Au\u00dferdem ist Feuerwerk ja verboten! Innovativer Geistesblitz.<strong> In guter alter Monkey-Island-Manier werden Plastikbecher, Papptablette und Z\u00fcndholz miteinander kombiniert. In dem umfangreichen Regelwerk steht n\u00e4mlich nicht, dass man auf dem Festivalgel\u00e4nde keinen M\u00fcll verbrennen darf!<\/strong> Gedacht &#8211; gemacht. So eine Idee steckt an. Wenige Minuten sp\u00e4ter brennen \u00fcberall im hinteren Publikumsbereich kleine Lagerfeuer und die Security rauscht mit \u00fcberm\u00e4\u00dfigem Elan und zahlreichen Feuerl\u00f6schern bewaffnet unter unseren Nasen vorbei. Allerdings auch an dem Holl\u00e4nder, der &#8211; ungelogen &#8211; drei Meter vor uns auf dem Boden sitzt und schon wieder fr\u00f6hlich z\u00fcndelt. W\u00e4hrend Green Day im Hintergrund <em>When I come around<\/em> spielen, macht Sisyphus mit dem Feuerl\u00f6scher unserer W\u00e4rme-, Licht- und Giftstoffquelle den Gar aus und zieht von Dannen. Bevor der Song endet, ist an gleicher Stelle aber schon das n\u00e4chste MacGuyver-Bengalo aufgeschichtet und der halbe Platz in Rauch geh\u00fcllt. Die Security bleibt &#8211; nachdem sie sich im Publikum einigerma\u00dfen verteilt hat &#8211; ungewohnt gelassen. Die Zuschauer d\u00fcrfen weiter z\u00fcndeln. Wenn das Feuer zu hoch aufflammt, wird kurz auf den Knopf gedr\u00fcckt. Kurzer Flachs mit den Hobby-Brandstiftern und der Spa\u00df geht von vorne los. <strong>Rausgeworfen oder zusammengeschissen wird da niemand. So eine Gelassenheit w\u00fcrden wir uns f\u00fcr gro\u00dfe deutsche Festivals auch mal w\u00fcnschen.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Feuer3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-81420\" alt=\"Green Day - Pinkpop 2013\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Feuer3-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Feuer3-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Feuer3.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Die ganze Fackelei hat uns irgendwie abgelenkt. Mittlerweile steht ein langhaariger Kerl mit Saxophon um den Hals in voller Schottenmontur auf der B\u00fchne. Was der da wohl macht? Ska macht der da! Nach einem Medley aus\u00a0<em>You know you make me wanna shout<\/em> und\u00a0<em>Always look on the bright side of life<\/em> liegen Armstrong und Band am Boden. Die muss man scheinbar erst mal wieder von den Brettern zur\u00fcck ins Leben klatschen. Die Reanimation wird mit einem weiteren Medley-Teil belohnt. Zu <em>Hey Jude<\/em> gr\u00f6hlt alles mit, was nicht gerade Bier holt oder Feuer legt. Zur\u00fcck zu <em>You know you make me wanna shout.<\/em> Breites Finish mit allen Instrumenten. Ohne Pause weiter mit <em>X-Kid<\/em>. Das Schottophon ist schon wieder von der B\u00fchne verschwunden. Auch danach kaum Zeit f\u00fcr Applaus. <em>Minority<\/em>. Da muss man scheinbar vorne rein<strong>.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Nach gerade mal 2 Takten preschen die Menschen von den billigen Pl\u00e4tzen nach vorne in die undefinierte Masse hinein. Die Verbliebenen stehen oder tanzen in heiterer Atmosph\u00e4re um das offene Feuer. &#8211; Das hat doch auch was.<\/strong><\/p>\n<p>Nach <em>Minority<\/em> gehen Armstrong und Co kommentarlos und stocksteif in gek\u00fcnsteltem Stechschritt von der B\u00fchne. Es riecht nach Zugabe (und nach verbranntem Plastik).<\/p>\n<p>Siehe da: Nach angemessenem Applaus und wohlwollenden Pfiffen stehen stehen die drei Punkrocker keine Minute sp\u00e4ter wieder auf der B\u00fchne und spielen <em>American Idiot<\/em>. Pl\u00f6tzlich: Stille. Armstrong am Mikro. Naiver Unterton.<\/p>\n<div id=\"attachment_81419\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/green-day3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-81419\" class=\"size-medium wp-image-81419\" alt=\"\u00a9 Sascha Teschner\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/green-day3-200x300.jpg\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/green-day3-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/green-day3.jpg 683w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-81419\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Sascha Teschner<\/p><\/div>\n<p><em><strong>&#8222;Is that a wall of death?&#8220;<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>&#8222;I&#8217;ve never seen a wall of death before&#8230;&#8220;<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>&#8222;&#8230; can you show me?&#8220;<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Was darauf folgt, kann sich jeder, der schon mal ein Rock-Festival besucht oder im Fernsehen angesehen hat, bildlich vorstellen. Platz machen, kr\u00e4ftig Anlauf nehmen und hoffen, dass man mit heilen Knochen und vollst\u00e4ndiger Kauleiste auf der anderen Seite wieder heraus kommt. Auch an dieser Stelle:<em> Endlich macht das mal einer! Warum hat das so lange gedauert?<\/em> Kurz nach dem Ineinanderkrachen der Menschenmassen endet <em>American Idiot.\u00a0<\/em><em><\/em>Im zweiten Teil des gro\u00dfen Rock-Finales wird aber zu\u00a0<em>Jesus of Suburbia <\/em>nochmal gesprungen, geschrien, um sich geschlagen und getobt. Da braucht man schon ordentlich Puste. Nach dem \u00fcber 9 Minuten langen Song machen auch die ausdauerndsten Duracell-Hasen vor der B\u00fchne schlapp.<br \/>\nAkku leer. Ausgepowert.<\/p>\n<p>Als Green Day nach zwei Stunden Dauerunterhaltung mit <em>Brutal Love <\/em> den letzten Song angestimmt haben, schlurften wir an der bereits halb abgebauten <em>Brand Bier Stage<\/em> vorbei, hinter der man vom anliegenden Berg aus gerade noch so die Sonne untergehen sehen kann. Wir verabschieden uns geistig von Headliner Green Day, Pinkpopgel\u00e4nde und -publikum. Zeit, kurz Bilanz zu ziehen.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Sunset.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-81367\" alt=\"Sunset - Pinkpop 2013\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Sunset-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Sunset-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Sunset.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Wir haben das Pinkpop 2013 &#8211; im positiven und im negativen Sinne &#8211; als sehr erwachsenes und besonders familienfreundliches Festival erlebt<\/strong>. Bei genialem Wetter haben wir viele gro\u00dfe Talente und quasi keine schlechten Acts gesehen und dabei noch einige gro\u00dfe Bands abhaken k\u00f6nnen, die uns bisher durch die Lappen gegangen sind.<\/p>\n<p>Was dem <strong>Pinkpop<\/strong> aufgrund der vielen Regeln v\u00f6llig fehlt, ist dieses wundervolle Gef\u00fchl eines herrlich absurden bis absolut beh\u00e4mmerten Ausnahmezustands, der einen die<br \/>\n<span style=\"font-size: 12px;\">Welt au\u00dferhalb der Festival-atmosph\u00e4re \u00fcber&#8217;s Wochenende komplett vergessen l\u00e4sst. Wer gerne in Ruhe ausschl\u00e4ft und sich danach lieber der Musik selbst widmet, als bis ins Nirvana Flunkyball zu spielen oder sich in der Mitte eines ausgewachsenen Rock-am-Ring-Moshpits zerhacken zu lassen, wird sich hier sicherlich wohlf\u00fchlen. Zum Ausrasten und Unfug treiben bieten aber andere Festivals mit \u00e4hnlich hochkar\u00e4tigem Line-Up regelm\u00e4\u00dfig mehr Freiheiten <\/span><strong style=\"font-size: 12px;\"><\/strong><span style=\"font-size: 12px;\"> und rei\u00dfen dabei kleinere L\u00f6cher in die Brieftasche.<\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>The Hangover haben wir uns am Samstag beim Pinkpop 2013 im Freiluftkino auf dem Festivalgel\u00e4nde nicht angeguckt. H\u00e4tten wir eh nicht verstanden. Zu abstrakt. Wer uns mit vier Bier in der Tasche das Konzept eines alkoholinduzierten Ged\u00e4chtnisverlustes n\u00e4her bringen will, muss das schon auf Sesamstra\u00dfenniveau tun. [Und Action! &#8211; Pinkpop-Tag Nummer III &#8211; das Finale.]<\/p>\n","protected":false},"author":404,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[35,7,619,894,6],"tags":[821,906,909,53,902,908,904,216,895,903,905,907],"class_list":["post-81200","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-festivalberichte","category-festivalbilder","category-festivals-2013","category-pop-festivals","category-rock-festivals","tag-821","tag-alt-j","tag-fazit","tag-festival","tag-feuer","tag-green-day","tag-lianne-la-havas","tag-niederlande","tag-pinkpop","tag-security","tag-stereophonics","tag-triggerfinger"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/81200","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/404"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=81200"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/81200\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=81200"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=81200"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=81200"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}