{"id":67216,"date":"2012-07-24T14:09:14","date_gmt":"2012-07-24T12:09:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/?p=67216"},"modified":"2012-07-24T14:09:14","modified_gmt":"2012-07-24T12:09:14","slug":"dour-festival-2012-das-ultimative-matsch-festival","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/2012\/07\/24\/dour-festival-2012-das-ultimative-matsch-festival\/","title":{"rendered":"Dour-Festival 2012 = das ultimative \u00bbMatsch\u00ab-Festival"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/DourMatsch3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-67217\" title=\"Dour Festival 2012 Matsch\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/DourMatsch3-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/DourMatsch3-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/DourMatsch3-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>148 000 Menschen, davon 32 000 Camper. Und wir, d.h. meine f\u00fcnf Freunde und ich, waren ein Teil davon. Ein Teil von etwas Gro\u00dfem. Ein Teil von etwas nie dagewesenen.<\/strong><\/p>\n<p>Warum ich so \u00fcbertreibe? Weil das diesj\u00e4hrige <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/festival\/dour-festival-2012\">Dour-Festival<\/a>, das vom 12. bis zum 15. Juli\u00a0 in der belgischen Provinz Hennegau (zwischen der belgischen Stadt Mons und der franz\u00f6sischen Staatsgrenze gelegen) stattfand, wohl als eins der spannendsten und ereignisreichsten Ausgaben in die 24-j\u00e4hrigen Geschichte des Alternativ-Festivals gehen wird. <strong>Nicht nur, dass es nach 2011 das besucherst\u00e4rkste Jahr seit der Gr\u00fcndung 1989 war. Nein, eher, weil es als das wohl matschigste Festival \u00fcberhaupt in der umfangreichen belgischen Festivalgeschichte seinen Platz finden wird<\/strong>.<\/p>\n<p><!--more-->Doch der Reihe nach.<\/p>\n<p>Bei der Ankunft am ersten Festivaltag pr\u00e4sentierte sich das Festival- wie auch das Campinggel\u00e4nde in einem fast tadellosen Zustand. Nirgendwo Schlamm, es regnete nicht. Es sah nach einem \u201esauberen\u201c Festivalwochenende aus. Bis\u2026 ja bis dass der Regen kam und nicht mehr ging.<\/p>\n<p><strong>Waren die Schlammmassen 2011 noch irgendwie zu meistern, glichen in diesem Jahr das Camping- und das Festivalgel\u00e4nde nach nur einem Tag einem einzigen See aus breiigem, schwer zu durchschreitendem Schlamm<\/strong>. Es war wahrlich kein Genuss, an jedem der vier Tage zur mehrere Kilometer weit entfernten Festivalwiese (wenn sie das Wort \u00fcberhaupt verdiente) zu stapfen, doch ein wahrer Festivalhopper k\u00e4mpft sich eben durch.<\/p>\n<p>Ein Beispiel, um die Masse an Schlamm und Regen zu verdeutlichen: Am Samstag mussten rund 50 000 Liter Wasser an der \u00bbDanceHall\u00ab-B\u00fchne abgepumpt werden. Diese enormen Wassermassen hatten nat\u00fcrlich dann auch einen erheblichen Einfluss auf die Campingbedingungen. Hier wurden sogar Teilst\u00fccke von der Feuerwehr evakuiert, da sich Riesenpf\u00fctzen und Schlammseen gebildet hatten.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Dour Experience - Dour, la Gadour\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/eqnvy827O0E?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>\u00dcbrigens: <strong>Im n\u00e4chsten Jahr findet die <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/festival\/dour-festival-2013\">Jubil\u00e4umsausgabe des DOUR<\/a> eine Woche sp\u00e4ter (vom 18. bis zum 21. Juli) statt. Vielleicht zeigt sich der Wettergott dann etwas gn\u00e4diger &#8211; auch wenn das vielen Hardcore-Campern egal sein d\u00fcrfte.<\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">\u00dcber 230 Konzerte<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich war es bei \u00fcber 230 Konzerten unm\u00f6glich, alle Auftritte der DJ\u2019s und Bands zu sehen, sodass hier nur eine pers\u00f6nliche Auswahl besprochen werden kann. Diese hatte es aber zugegebenerma\u00dfen in sich.<\/p>\n<p>Am Donnerstag wurden die Konzerte von Selah Sue, Caribou, Franz Ferdinand und <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bands\/karten\/squarepusher.php\">Squarepusher<\/a> besucht. Bis auf den Letztgenannten boten diese K\u00fcnstler allesamt eine wirklich atemberaubende Show. <strong>Bei <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bands\/karten\/selah-sue.php\">Selah Sue<\/a> stand die ganze Festivalwiese vor der Hauptb\u00fchne voll und die kleine Fl\u00e4min konnte sichtbar alle Fans mehr als zufriedenstellen.<\/strong><\/p>\n<p>http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=44eXS9aTqFE<\/p>\n<p>Nachdem <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bands\/karten\/caribou.php\">Caribou<\/a> eine ebenso beeindruckende Leistung (mit einem gigantischen Sound und dem wunderbaren <em>\u00bbIt\u2019s A Crime\u00bb<\/em>-Remix von Virgo Four) abriefen, war die britische Indie-Rockband <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bands\/karten\/franz-ferdinand.php\">Franz Ferdinand<\/a>, die einen optimalen Start in das Dour-Wochenende garantierte, an der Reihe. Vor allem bei <em>\u00bbTake Me Out\u00ab<\/em> flippten alle Anwesenden f\u00f6rmlich aus.<\/p>\n<p><strong>War der erste Festivaltag von eher rockig-poppigen Kl\u00e4ngen bestimmt, wurde es f\u00fcr mich und meine Kumpels am Freitag elektronischer<\/strong>. Im Red Bull Electropedia Ballsaal, der &#8211; wie der Name der B\u00fchne verr\u00e4t &#8211; ausschlie\u00dflich elektronischen Kl\u00e4ngen vorbehalten ist, wurden unbekanntere Acts begutachtet. \u00a0Hier stachen neben <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bands\/karten\/ikonika.php\">Ikonika<\/a> (eine britische Dubstep-K\u00fcnstlerin) vor allem Pinch und <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bands\/karten\/mount-kimbie.php\">Mount Kimbie<\/a> (beide ebenfalls von der Insel) heraus, w\u00e4hrend das <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bands\/karten\/james-blake-dj-set.php\">DJ-Set von James Blake<\/a> insofern entt\u00e4uschte, als dass der K\u00fcnstler eine halbe Stunde zu sp\u00e4t an die DJ-Kanzel trat.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Just Another Dour #03\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Fwf_zjbw5o0?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Einer der vielen H\u00f6hepunkte war das Konzert von Justin Vernon alias <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bands\/karten\/bon-iver.php\">Bon Iver<\/a>. <strong>Der Singer-Songwriter aus den USA, der in diesem Jahr einen Grammy f\u00fcr das beste Alternativ-Album (<em>\u00bbBon Iver\u00ab<\/em>) abger\u00e4umt hat, kam mit einem ganzen Orchester auf die Hauptb\u00fchne<\/strong>. Das tat zwar dem Klang gut, doch man h\u00e4tte sich Vernons Musik lieber gerne in einem der vielen Zelte gew\u00fcnscht. Jedenfalls kam ein grandioses Konzert mit all seinen Hits wie <em>\u00bbPerth\u00ab<\/em> und <em>\u00bbCalgary\u00ab<\/em> heraus. Nachdem die <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bands\/karten\/parov-stelar.php\">Parov Stelar Band<\/a> in der voll besetzten Dance Hall tanzbaren Klezmer gespielt hatten, sorgten <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bands\/karten\/dj-koze.php\">DJ Koze<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bands\/karten\/ben-klock.php\">Ben Klock<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bands\/karten\/marcel-dettmann.php\">Marcel Dettmann<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bands\/karten\/kolombo.php\">Kolumbo<\/a> f\u00fcr einen tanzintensiven Samstagabend, der erst um 5 Uhr morgens enden sollte. Dementsprechend wurde der Sonntag zum Ausruhen genutzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Dour-2012-Day-4-by-J.-Lolos-58-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-67219\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Dour-2012-Day-4-by-J.-Lolos-58-2-1024x681.jpg\" alt=\"Sonnenuntergang am letzten Dour-Festival-Tag\" width=\"560\" height=\"380\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>F\u00fcr all diejenigen, die immer noch nicht von vier Tagen Party, Musik und guter Laune genug hatten, gab es einen DJ-Einsatz auf dem Campingplatz.<\/strong> Dort feierten am Montagmorgen einige nimmersatte Partyw\u00fctige im tiefsten Schlamm weiter. Wie lange die belgischen Verr\u00fcckten noch gefeiert haben, entzieht sich aber leider meiner Kenntnis.<\/p>\n<p>Foto-Credit: Johan Lolos \/ <a href=\"http:\/\/www.musicfestivals.be\/\" rel=\"nofollow nofollow\" target=\"_blank\">www.musicfestivals.be<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>148 000 Menschen, davon 32 000 Camper. Und wir, d.h. meine f\u00fcnf Freunde und ich, waren ein Teil davon. Ein Teil von etwas Gro\u00dfem. Ein Teil von etwas nie dagewesenen. Warum ich so \u00fcbertreibe? Weil das diesj\u00e4hrige Dour-Festival, das vom 12. bis zum 15. 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