{"id":31982,"date":"2010-08-09T11:00:35","date_gmt":"2010-08-09T09:00:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/?p=31982"},"modified":"2010-08-09T11:00:35","modified_gmt":"2010-08-09T09:00:35","slug":"castle-party-2010-einmal-polen-und-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/2010\/08\/09\/castle-party-2010-einmal-polen-und-zurueck\/","title":{"rendered":"Castle Party 2010 &#8211; Einmal Polen und zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Burg_Tag.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-9405\" title=\"Castle Party 2010\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Burg_Tag.jpg\" alt=\"logosw09_1\" width=\"240\" height=\"180\" \/> <\/a> Wie schon die letzten Jahre, fand auch dieses Jahr vom <strong>30. Juli bis 01. August in Bolkow (Polen)<\/strong> die <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/festival\/castle-party-2010\">Castle Party<\/a> statt. Es war ein Ereignis, welches sich im <strong>Vergleich zu deutschen Festivials<\/strong> durchaus sehen lassen kann. F\u00fcr alle die schon einmal hin wollten und sich nicht getraut haben, hier nun ein <strong>Bericht, der keine Fragen offen lassen sollte<\/strong>.<\/p>\n<p><em>Es berichtet Festivalhopper Sway, hier gehts <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/bilder\/castle-party-2010\/\">zur Castle Party Fotogalerie<\/a><\/em>.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Schon im Vorfeld der <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/festival\/castle-party-2010\">Castle Party<\/a> \u00fcberlegten wir uns, wie <strong>wir denn am besten Hinkommen sollen?<\/strong> Ob wir <strong>in Euro bezahlen k\u00f6nnen?<\/strong> Falls nicht, wie wir am besten Geld wechseln. Ob die normale Krankenversicherung auch im Ausland gilt und was wir <strong>mit unseren Autos dort machen?<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Besucher6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-9405\" title=\"Castle Party 2010\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Besucher6.jpg\" alt=\"logosw09_1\" width=\"240\" height=\"180\" \/> <\/a> Unseren Recherchen erbrachten, dass man mit der <strong>Bahn deutlich teurer<\/strong> kommt und sich die <strong>Fahrzeit verdoppelt<\/strong>. Es existiert auch kein Bahnhof direkt in <strong>Bolkow<\/strong>, sondern nur in <strong>Breslau<\/strong>, welches 80 km von Bolkow entfernt ist. Die restliche Strecke kann man nur mit einem Bus \u00fcberbr\u00fccken. Also fiel unsere Entscheidung auf das Auto. Mit einer deutschen Krankenversicherungen ist man zwar im Ausland versichert, das hei\u00dft aber nicht, dass man z.B. zum Zahnarzt kann oder nicht auf einem Teil der Kosten des Arztes, welchen man in Bar bezahlen muss, sitzen bleibt. Auch der R\u00fccktransport ist nicht inklusive. Deswegen sollte man eine <strong>zus\u00e4tzliche Auslandskrankenversicherung<\/strong> abzuschlie\u00dfen. Diese bekommt man kurzfristig bei seiner Krankenkasse oder auch einer Bank. Sie kosten auch nicht mehr als zehn Euro. Die Frage mit dem Geld blieb offen, aber wir nahmen alle unsere Visa- und Masterkarten mit.<\/p>\n<p>Und so starteten alle zusammen donnerstags Morgen ins Ungewisse. Als wir die Grenze passierten, fiel uns auf, dass alle <strong>Autos nun Licht an hatten<\/strong>. Gesagt, getan. Licht an. So fuhren wir nun auf der polnischen Autobahn mit einer Geschwindigkeit von 130 km. Es ist schon lustig, dort sind nicht alle Leuchtschilder automatisch an, sondern erst wenn man knapp unter der Richtgeschwindigkeit f\u00e4hrt, blinken sie wie verr\u00fcckt auf und zeigen die Maximalgeschwindigkeit an. Nachdem wir schon an der ersten Tankstelle, kurz nach der Autobahn feststellten, dass wir hier mit Euros nicht weit kommen, beschlossen wir einen Geldautomaten aufzusuchen und <strong>mit den Kreditkarten Geld abzuheben<\/strong>. Der Umrechnungskurs an den Wechselstuben betrug 1 Euro zu 3,90 Zloti, mit den Kreditkarten 1 Euro zu 4,00 Zloti. Also einfach in Polen mit der Kreditkarte Geld holen, so bekommt man den <strong>besten Wechselkurs<\/strong>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/B\u00e4ndchenausgabe.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-9405\" title=\"Castle Party 2010\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/B\u00e4ndchenausgabe.jpg\" alt=\"logosw09_1\" width=\"240\" height=\"180\" \/> <\/a>In <strong>Bolkow<\/strong> angekommen, <strong>fuhren wir direkt zur Burg<\/strong>, um unsere <strong>Eintrittskarten in B\u00e4ndchen<\/strong> zu verwandeln. Von dort aus fuhren wir direkt zu unserer Mietwohnung und packten erst einmal aus. Nun kam das gr\u00f6\u00dfte Problem, wohin mit den Autos? Man h\u00f6rt ja immer viel, aber mal als eine kleine Nebeninformation, in Italien werden mehr Autos geklaut als in <strong>Polen<\/strong>. Wir stellten unsere Autos auf einen \u00f6ffentlichen Parkplatz neben das Haus, so dass links ein Haus war, vorne ein Eisenzaun, rechts ein Baum und dahinter ein Auto quer, welches wir mit einem <strong>zus\u00e4tzlichen Lenkradschloss mit integrierten Bewegungssensor<\/strong> ausstatteten.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Old-Cinema1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-9405\" title=\"Castle Party 2010\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Old-Cinema1.jpg\" alt=\"logosw09_1\" width=\"240\" height=\"180\" \/> <\/a> Nun hie\u00df es erst einmal die Stadt erkunden und etwas Essbares finden. Man kam sich vor wie in Leipzig zum <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/2010\/05\/22\/19-wave-gotik-treffen-wgt-leipzig-tag-eins\"><strong>WGT<\/strong><\/a>. Die <strong>komplette Fu\u00dfg\u00e4ngerzone<\/strong> war mit <strong>schwarzen Menschen<\/strong> besiedelt und alle sa\u00dfen herum und tranken Bier, Wein oder Wodka. Einfach herrlich. Wir fanden auch ein sch\u00f6nes Restaurant welches Schnitzel und Pommes anbot, das Ganze f\u00fcr 20 Zloti. Wir hatten eigentlich beschlossen gleich am ersten Abend einmal ordentlich polnisch Essen zu gehen, doch der Hunger obsiegte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Old-Cinema2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-9405\" title=\"Castle Party 2010\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Old-Cinema2.jpg\" alt=\"logosw09_1\" width=\"240\" height=\"180\" \/> <\/a>Nach dem Essen beschlossen wir auf die <strong>Er\u00f6ffnungsparty<\/strong> ins <strong>&#8222;Old Cinema&#8220;<\/strong> zu gehen. Diese Location hatte es wahrlich in sich. Die vorderen Sitzreihen waren herausgerissen und dort war nun die Tanzfl\u00e4che. Vor der Leinwand stand der DJ, welcher eine gute <strong>Mischung aus Gothicrock und Electro<\/strong> auflegte. Somit war f\u00fcr jeden etwas dabei. Die hinteren Sitzreihen waren gef\u00fcllt mit Leuten, welche den tanzenden Massen zuschauten. Irgendwie ein bizarrer Anblick. Das war aber noch nicht die Kr\u00f6nung. Dies waren eindeutig die <strong>Toiletten<\/strong>. Sie waren aus der Steinzeit. Es gab kein Wasser, kein Toilettenpapier und sie waren teilweise \u00fcberflutet. Man h\u00e4tte hier <strong>locker den n\u00e4chsten &#8222;Saw&#8220; Teil drehen<\/strong> k\u00f6nnen. So neigte sich auch unser erster Tag mit <strong>vielen neuen Impressionen<\/strong> und einer langen Autofahrt dem Ende.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Otto-Dix1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-9405\" title=\"Castle Party 2010\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Otto-Dix1.jpg\" alt=\"logosw09_1\" width=\"170\" height=\"240\" \/> <\/a>Es war ein regnerischer Freitagmorgen, als wir in unseren Betten erwachten. Erst einmal duschen und sich zurechtmachen, ein paar <strong>frische Br\u00f6tchen vom B\u00e4cker<\/strong> geholt, noch einmal nach den Autos geschaut und schon ging es los auf die Burg. Das Wetter besserte sich mit jeder Stunde und nach einem Fu\u00dfweg von f\u00fcnf Minuten waren wir auch angekommen. Die \u00fcbliche Security Kontrolle, war hier deutlich lascher als auf anderen Festivals. Erfreulich war der <strong>Bierpreis<\/strong>, mit umgerechnet <strong>1,25 Euro<\/strong> auf dem Festivalgel\u00e4nde freuten wir uns auf die n\u00e4chsten Tage.<br \/>\nAls einer der ersten Bands stand <a title=\"The Violet Tribe\" href=\"\/bands\/karten\/the-violet-tribe.php\">The Violet Tribe<\/a> aus Deutschland auf der B\u00fchne. Mit ihrer <strong>Bauchtanz-Ballerina Darbietung<\/strong> verzauberten sie schon gleich zum Auftakt des Festivals das Publikum. So etwas kann man nicht beschreiben. Die Verzauberung hielt an, denn nun standen <a title=\"Otto Dix\" href=\"\/bands\/karten\/otto-dix.php\">Otto Dix<\/a> auf dem Programm. Die russische Dark-Waveband, in deren Mitte sich S\u00e4nger Michael Draw schon fast zu <strong>einer Art Kunstfigur<\/strong> idealisiert. Mit ruhigen Kl\u00e4ngen, in der Atmosph\u00e4re der Burg kam man sich vor, als wenn die Zeit still steht und man genoss jeden Augenblick. Voller Spannung warteten wir auf <a title=\"Zywiolak\" href=\"\/bands\/karten\/zywiolak.php\">Zywiolak<\/a>, welche einen riesigen Fankreis mitgebracht hatten. Die Stimmung war grandios. Sie hatten die <strong>Masse einfach unter Kontrolle<\/strong>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Qntal2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-9405\" title=\"Castle Party 2010\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Qntal2.jpg\" alt=\"logosw09_1\" width=\"180\" height=\"240\" \/> <\/a>Darauf folgten <a title=\"Faith And The Muse\" href=\"\/bands\/karten\/faith-and-the-muse.php\">Faith And The Muse<\/a>, mit einer <strong>exklusiven Akustik Show<\/strong>. Es war zwar gute gemeint, aber so richtig kam keine Stimmung auf. Es <strong>fehlte einfach das gewisse Etwas<\/strong>. <a title=\"The Beauty Of Gemina\" href=\"\/bands\/karten\/the-beauty-of-gemina.php\">The Beauty Of Gemina<\/a> schaffte es aber mit Leichtigkeit das Blatt zu wenden. So spielten sie fast alle Highlights der Bandgeschichte. Als <a title=\"Qntal\" href=\"\/bands\/karten\/qntal.php\">Qntal<\/a> mit dem B\u00fchnenaufbau begannen, sollten sie eigentlich schon l\u00e4ngst Spielen. Hier konnte man wieder einmal die Unterschiede zu anderen Festivals sehen. Die <strong>Bands geben gern<\/strong> auch mal eine <strong>Zugabe<\/strong>. Hier durften sie es, so dass sich der <strong>Zeitplan etwas nach hinten verschoben<\/strong> hatte. Es hie\u00df also warten. Und warten. Und warten. Nach fast eineinhalb Stunden, war es dann endlich soweit. Es waren alle &#8222;technischen&#8220; Probleme beseitigt und die Band betrat die B\u00fchne. Der Sound war nicht der Hammer, aber es musste wohl so gehen. Man konnte sich endlich wieder zur Musik bewegen und die K\u00e4lte aus den Gliedern wischen. Es ist nun mal eine Burg und am <strong>Abend blies einem der Wind<\/strong> ganz sch\u00f6n um die Ohren. Es folgte Hit auf Hit. Nach 70 Minuten, war aber schon wieder alles vorbei. Die Uhr zeigte halb vier. Zugaben gab es keine. Sie waren zu m\u00fcde. Wirklich etwas entt\u00e4uschend. So endete der erste Tag, Bands auf die man sich gefreut hatte, \u00fcberzeugten nicht. Andere daf\u00fcr um so mehr.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Doppelganger1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-9405\" title=\"Castle Party 2010\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Doppelganger1.jpg\" alt=\"logosw09_1\" width=\"170\" height=\"240\" \/> <\/a>Nach dem wir wieder beim B\u00e4cker waren und uns fertig gemacht hatte, hie\u00df es wieder auf zur Burg. Dieses mal ging es ja schon um 14:30 Uhr los, mit der wohl bekanntesten russischen Gothicrockband <a title=\"Doppelg\u00e4nger\" href=\"\/bands\/karten\/doppelgaenger.php\">Doppelg\u00e4nger<\/a>. Eine Mischung aus <strong>Old School Gothicrock und Post Punk<\/strong>, brachte die Masse zum beben. <a title=\"Christ vs. Warhol\" href=\"\/bands\/karten\/christ-vs-warhol.php\">Christ vs. Warhol<\/a> taten dergleichen und das Publikum war nicht mehr zu bremsen. Es wurde getanzt als ob es kein Morgen mehr g\u00e4be. Die Stimmung war da angekommen, wo sie hin sollte. Von dieser <strong>ausladenden Atmosph\u00e4re<\/strong> getragen, bekamen wir Hunger und gingen hinunter in die Stadt. Unser erstes wirklich polnisches Essen wartete auf uns. In alle G\u00e4rten und Einfahrten boten die Anwohner Essen und Trinken an. Wir entschieden uns f\u00fcr Pierogi (Maultaschen). Diese waren sehr lecker, auch wenn wir die vegetarische Variante erwischt hatten.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Theatres-des-Vampires3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-9405\" title=\"Castle Party 2010\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Theatres-des-Vampires3.jpg\" alt=\"logosw09_1\" width=\"170\" height=\"240\" \/> <\/a>Nach dem Essen ging es auf zu <a title=\"Theatres Des Vamires\" href=\"\/bands\/karten\/theatres-des-vampires.php\">Theatres Des Vamires<\/a>, welche mit ihren <strong>Kunstblutspielen<\/strong> auf der B\u00fchne die Blicke der Massen auf sich zogen. Mit einer Mischung aus Black Metal, Gothicrock und dem Schauspiel auf der B\u00fchne wirkte es wie ein Akt aus Interview mit einem Vampir. <a title=\"The Cassandra Complex\" href=\"\/bands\/karten\/the-cassandra-complex.php\">The Cassandra Complex<\/a> eine wahre Legende folgte darauf. Die nun schon seit 1983 existierende Band, in immer \u00e4ndernder Formation, bewiesen eindeutig warum man sie so bezeichnen darf. Diese Mischung aus Rock, Electropunk und Wave findet man nirgendwo anders. Leider ist Electro nicht immer gut. So waren <a title=\"Alec Empire\" href=\"\/bands\/karten\/alec-empire.php\">Alec Empire<\/a> viel zu laut  und hatten dazu noch <strong>Soundprobleme<\/strong>, so dass viele Besucher sich erst einmal in den Burghof zur\u00fcckzogen. Dort wartete man gespannt auf <a title=\"The Eden House\" href=\"\/bands\/karten\/the-eden-house.php\">The Eden House<\/a> mit dem Specialguest Monica Richards von <a title=\"Faith And The Muse\" href=\"\/bands\/karten\/faith-and-the-muse.php\">Faith And The Muse<\/a>. Zusammen ist diese Formation <strong>ein wahres Erlebnis<\/strong>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Kirlian-Camera3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-9405\" title=\"Castle Party 2010\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Kirlian-Camera3.jpg\" alt=\"logosw09_1\" width=\"240\" height=\"180\" \/> <\/a>Als sich f\u00fcnf Gestalten mit Skimasten auf die B\u00fchne stellten, war es dann endlich so weit und <a title=\"Kirlian Camera\" href=\"\/bands\/karten\/kirlian-camera.php\">Kirlian Camera<\/a> luden zum Tr\u00e4umen ein. Ein <strong>faszinierender H\u00f6rgenuss<\/strong> war vor allem die Version von <strong>&#8222;Eclipse&#8220;<\/strong>, in welcher sie <strong>nicht an Gitarren sparten<\/strong>. Der Abend neigte sich mit der schon obligatorischen Stunde Versp\u00e4tung dem Ende. Der Wind wurde immer k\u00e4lter und es hie\u00df Z\u00e4hne zusammenbei\u00dfen und durch. Selbst die 10 Minuten Fussweg w\u00e4ren zu viel gewesen, man h\u00e4tte ja dadurch vielleicht auch nur eine Minute von <a title=\"And One\" href=\"\/bands\/karten\/and-one.php\">And One<\/a> verpassen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/And-One1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-9405\" title=\"Castle Party 2010\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/And-One1.jpg\" alt=\"logosw09_1\" width=\"240\" height=\"180\" \/> <\/a>Sie lieferten wieder einmal eine <strong>gro\u00dfartige Performance<\/strong> ab. Auf dem R\u00fcckweg zu unsere Unterkunft, noch einmal schnell an den &#8222;Sp\u00e4ties&#8220;, kleine Tante Emma L\u00e4den, die immer auf hatten, vorbei um noch ein paar Bier zu kaufen um sich dann zu Hause aufzuw\u00e4rmen. So ging auch dieser Tag zu schnell vorbei.<\/p>\n<p>Am dritten Tag, stand als erste Band <a title=\"Daimonion\" href=\"\/bands\/karten\/daimonion.php\">Daimonion<\/a> auf dem Programm. Es wurde auch schnell klar, warum sie auf nahezu allen Castle Party&#8217;s gespielt haben. Eine Mischungs auf <strong>Trance und Ambientfragmenten<\/strong>, verbunden mit Gitarren und der <strong>dunklen Stimme des S\u00e4ngers<\/strong>, l\u00e4sst einem die Nackenhaare zu berge stehen. Um 17 Uhr, mitten im Konzert wurde es auf einmal ruhig und eine Sirene ging im Hintergrund. Die Besucher standen da und sahen nach unten. Es waren definitiv <strong>Gedenkenminuten<\/strong>, aber wof\u00fcr? Dieses R\u00e4tsel konnten wir leider erst l\u00f6sen als wir wieder zu Hause waren. Seit am 1. August 1944 um 17 Uhr in Warschau der Aufstand gegen die deutschen Besatzer satt fand, Gedenken die Polen, jedes Jahr diesem Ereignis. Autos und Menschen bleiben stehen und die Sirenen fangen an zu heulen. <strong>Leider<\/strong> waren alle <strong>Durchsagen auf dem Festival in polnischer Sprache<\/strong>, so dass unsereins so etwas nur Erahnen konnte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Faith-and-the-Muse2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-9405\" title=\"Castle Party 2010\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Faith-and-the-Muse2.jpg\" alt=\"logosw09_1\" width=\"240\" height=\"180\" \/> <\/a>Wie gespannt warteten man nun auf <a title=\"Faith And The Muse\" href=\"\/bands\/karten\/faith-and-the-muse.php\">Faith And The Muse<\/a>. Schon als der erste Klang aus den Boxen kam, war klar, dass dieses <strong>Konzert wohl zu den besten auf der ganze Castle Party<\/strong> geh\u00f6ren wird und somit das Missgeschick mit dem Akustikkonzert ausb\u00fcgelt. Monica lief eindeutig zur Hochform auf. Etwas elektronischer wurde es als <a title=\"Anne Clark\" href=\"\/bands\/karten\/anne-clark.php\">Anne Clark<\/a> die B\u00fchne betrat und das Publikum in einen <strong>rauschartigen Zustand<\/strong> versetzte und Teile der Besucher wie in Trance tanzten. Mit <a title=\"Clan Of Xymox\" href=\"\/bands\/karten\/clan-of-xymox.php\">Clan Of Xymox<\/a> war eine <strong>weitere Legende auf der Castle Party<\/strong> vertreten. Dieses Wort <strong>&#8222;Legende&#8220;<\/strong> war \u00fcbrigens eines der wenigen Worte, welches man bei den polnischen Ansagen verstehen konnte. Leider war ihr Gitarrist Mario krank. Ronny sagte das es zu pers\u00f6nlich werden w\u00fcrde mehr zu sagen und belie\u00df es dabei. Trotz allem wurde es ein wundersch\u00f6nes Konzert, welches uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.<br \/>\nAnmerkung: Von uns allen hier bei festivalhopper.de gute Besserung an Dich Mario!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Behemoth1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-9405\" title=\"Castle Party 2010\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Behemoth1.jpg\" alt=\"logosw09_1\" width=\"170\" height=\"240\" \/> <\/a>Damit war die Castle Party leider schon fast vorbei, nur eine Band fehlte noch. Die voller Spannung erwarteten <a title=\"Behemoth\" href=\"\/bands\/karten\/behemoth.php\">Behemoth<\/a>. Den Besuchern bot sich ein <strong>Pyrospektakel<\/strong>, welches man sonst nur von Rammstein erwarten w\u00fcrde. F\u00fcr die Fotografen im Pressegraben war es reine Gl\u00fcckssache, ob man etwas abbekommen w\u00fcrde oder nicht. Brandschutzbestimmungen schien es nicht zu geben. Es wurde eines der am besten besuchten Konzerte auf der Castle Party. Da unsereins nach dem Konzert noch nicht richtig M\u00fcde war, beschlossen wir noch in einen anderen Club zu gehen. Der <strong>&#8222;Hacjenda Club&#8220;<\/strong> im Vergleich zum <strong>&#8222;Old Cinema&#8220;<\/strong> das genaue Gegenteil. Dort lie\u00dfen wir die vergangenen Tag noch einmal <strong>bei einem B\u00fcffelwodka Revue passieren<\/strong>, bevor wir am n\u00e4chsten Tag die Heimreise antraten.<\/p>\n<p><strong>Fazit:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Geil Geil. Geil.<\/strong> Zu meckern an Organisation des Festivals gibt es gar nichts. Nur eine kleine Anmerkung, die Ansagen einfach noch einmal auf Englisch zu wiederholen. Ansonsten war alles Top! Vom Aufbruch ins Unbekannte, blieb nicht mehr viel \u00fcbrig. Es war einfach <strong>geniales Erlebnis<\/strong>, welches man <strong>mit keinem deutschen Festival vergleichen<\/strong> kann.<\/p>\n<p>Ich schlie\u00dfe mich einfach den Worten von einem Mitreisenden an, als wir zu Hause waren: <strong>&#8222;Komm, wir fahren zur\u00fcck!&#8220;<\/strong><strong> Vielleicht nicht mehr dieses Jahr, aber n\u00e4chstes Jahr ganz bestimmt<\/strong>. <em>Hier geht&#8217;s <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/2010\/06\/27\/17-castle-party-in-bolkow-polen-vorschau\/\">zum Vorbericht zur Castle Party 2010<\/a>.<\/em><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie schon die letzten Jahre, fand auch dieses Jahr vom 30. Juli bis 01. August in Bolkow (Polen) die Castle Party statt. Es war ein Ereignis, welches sich im Vergleich zu deutschen Festivials durchaus sehen lassen kann. 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