{"id":112864,"date":"2016-08-06T15:22:30","date_gmt":"2016-08-06T13:22:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/?p=112864"},"modified":"2016-08-07T12:26:21","modified_gmt":"2016-08-07T10:26:21","slug":"wacken-2016-halbzeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/2016\/08\/06\/wacken-2016-halbzeit\/","title":{"rendered":"Wacken 2016 &#8211; Halbzeit!"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/tarja-Wacken-a.havergo-5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-112881 size-medium\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/tarja-Wacken-a.havergo-5-300x200.jpg\" alt=\"Tarja Wacken Open Air 2016\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/tarja-Wacken-a.havergo-5-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/tarja-Wacken-a.havergo-5-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/tarja-Wacken-a.havergo-5.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Typisches <a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/festival\/wacken-open-air-2016\">Wacken Open Air<\/a> Wetter \u2013 Regen, Matsch und anschlie\u00dfender Sonnenschein. <strong>Trotz des unbest\u00e4ndigen Wetters lie\u00dfen sich die Metalheads nicht abhalten und bahnten sich ihren Weg vom Campground durch den teils knietiefen Matsch zu den gro\u00dfen B\u00fchnen des Holy Wacken Lands<\/strong>. Respekt an all die Fans, die sich trotz der miesen Wegbedingungen zum Infield vork\u00e4mpften. Wacken hat offensichtlich das h\u00e4rteste Publikum der Welt, egal welches Wetter, egal wie tief der Matsch, nichts h\u00e4lt den Wackeng\u00e4nger ab seinen Lieblingsbands einzuheizen.<!--more--><\/p>\n<p>Am Vormittag wurden die Fans der<strong> deutschen Power- und Folk-Metal Band<\/strong> <a href=\"\/bands\/karten\/orden-ogan.php\">Orden Ogan<\/a> auf die Probe gestellt. Es regnete das gesamte Konzert wie aus K\u00fcbeln,<strong> dennoch lie\u00dfen sie sich die Gelegenheit nicht nehmen Seeb, Tobi, Spoony und Dirki auf dem W:O:A sehen zu k\u00f6nnen.<\/strong> Den Rest des Tages wurden sie f\u00fcr ihr Durchhalteverm\u00f6gen mit Sonnenschein belohnt, blo\u00df der Matsch auf den Feldern blieb.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/DSC7158-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-112874 size-medium\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/DSC7158-1-300x200.jpg\" alt=\"Wacken Open Air 2016\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/DSC7158-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/DSC7158-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/DSC7158-1.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Um 15.30 durften <a href=\"\/bands\/karten\/equilibrium.php\">Equilibrium <\/a>auf der Party Stage zeigen was sie konnten. Leider hat die Party Stage immer noch das Problem, dass der Sound nicht sehr \u00fcberragend ist. Der Sound der gro\u00dfen B\u00fchnen \u00fcberschallt leider die Musiker auf der kleineren. Dies f\u00fchrte dazu, dass sich die Massen weiter zur Party Stage dr\u00e4ngen, um von dem Sound der Mainstages nicht abgelenkt zu werden. Bewegungsfreiheit? Fehlanzeige. Doch selbst, wenn man sich weiter zur B\u00fchne k\u00e4mpfte, wurde der Sound nicht besser. Dadurch wirkte die Band in den hinteren Reihen leider recht kraftlos, sodass hier wenig Stimmung aufkam.<strong> Die vorderen Reihen konnte Equilibrium hingegen voll \u00fcberzeugen und beweisen, dass harter Metal mit deutschen Texten durchaus funktionieren kann. Wer sich nicht in die Menge direkt vor der B\u00fchne quetschen wollte, konnte sich zumindest mit einem Met oder Bier tr\u00f6sten. Sicherlich war es nicht ihr letzter Auftritt.<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-112873 size-medium\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/DSC7207-1-300x200.jpg\" alt=\"Wacken Open Air 2016\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/DSC7207-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/DSC7207-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/DSC7207-1.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Zeitgleich betrat die <strong>schwedische Death Metal Band <a href=\"\/bands\/karten\/entombed-ad.php\">Entombed A.D.<\/a> die Black Stage<\/strong>, welche sich nach der Trennung der Band Entombed im Jahre 2014 gr\u00fcndete. Bei strahlendem Sonnenschein, gaben sie alles und heizten der wachsenden Zahl an Zuschauern ordentlich ein. Eine Mischung aus Entombed Covern wie <strong>\u201eEyemaster\u201c<\/strong>, <strong>\u201eLiving Dead\u201c<\/strong> und <strong>\u201eSupposed to Rot\u201c<\/strong> brachte die Menge vor der B\u00fchne zum Toben. Nach einer Stunde Spielzeit verlie\u00dfen die Schweden die B\u00fchne und viele Metalheads machten sich auf den Weg zur n\u00e4chsten B\u00fchne.<\/p>\n<p><strong>Im Bullhead City Circus gab es Beschallung der elektronischen Art. <a href=\"\/bands\/karten\/die-krupps.php\">Die Krupps<\/a>, eine deutsche Industrial\/ EBM Band lie\u00df die Herzen der Fans der schwarzen Szene h\u00f6her schlagen.<\/strong> <strong>Mit ihrem basslastigen und eing\u00e4ngigen Beat verschlug es viele Fans zum stompen und tanzen.<\/strong> Besonders bei ihrem Hit <strong>\u201eTo the Hills\u201c<\/strong> blieb kein Fu\u00df still. F\u00fcr den Song <strong>\u201eAlive in a Glass Cage\u201c<\/strong> kam Andy, der S\u00e4nger der Band <a href=\"\/bands\/karten\/caliban.php\">Caliban <\/a>hinzu. Caliban bespielten in der Nacht zu Sonntag ebenfalls die Headbangers Stage im Bullhead Zelt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/DSC7210-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-112875 size-medium\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/DSC7210-1-200x300.jpg\" alt=\"Wacken Open Air 2016\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/DSC7210-1-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/DSC7210-1.jpg 683w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a>Direkt im Anschluss zu den Krupps spielte die ungarische Band <a href=\"\/bands\/karten\/ektomorf.php\">Ektomorf <\/a>auf der selben B\u00fchne. <strong>S\u00e4nger Zolt\u00e0n \u201eZoli\u201c Farkas war von Anfang vom Publikum begeistert. Zu Recht, denn die vielen Fans, die sich f\u00fcr die Ungarn in das Zelt begeben hatten, brachten den Bullhead City Circus zum Beben.<\/strong> Sie sprangen, klatschten und gr\u00f6hlten mit. Die Bodenplatten wackelten und mehrere Moshpits bildeten sich \u2013 M\u00fcdigkeit seitens der Fans war keine zu erkennen, der Matsch schien ihnen kaum Energie zu rauben. <strong>Ektomorf<\/strong> waren das letzte Mal 2008 in Wacken und f\u00fcr sie schien es nicht allt\u00e4glich zu sein vor so gro\u00dfem Publikum zu spielen, denn \u201eZoli\u201c grinste das gesamte Konzert \u00fcber und dr\u00fcckte mehrmals seine Begeisterung \u00fcber die Wackenfans aus.<\/p>\n<p>Wer nicht im Zelt war, konnte auf der Black Stage die Pagan Metal Band <a href=\"\/bands\/karten\/eluveitie.php\">Eluveitie<\/a> sehen. <strong>Die Schweizer kombinieren Mittelalterliche Instrumente und Melodien mit deftigem Metal Sound. Diese Mischung beherrschen sie wie kaum eine andere Band. Harte Gitarrenriffs wechseln sich mit weichen Melodien ab und harmonieren dabei so gekonnt als w\u00fcrden sie schon immer zusammen geh\u00f6ren.<\/strong> Dar\u00fcber hinaus bekamen sie in Wacken noch prominente Unterst\u00fctzung. Niemand Geringes als <strong>Liv Kristine teilte mit ihnen die B\u00fchne<\/strong>. Gemeinsam performten sie unter anderem den Song <strong>\u201eA Rose for Epona\u201c<\/strong>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/BFMV-Wacken-a.havergo-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-112894 size-medium\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/BFMV-Wacken-a.havergo-3-300x200.jpg\" alt=\"Bullet for my Valentine Wacken Open Air 2016\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/BFMV-Wacken-a.havergo-3-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/BFMV-Wacken-a.havergo-3-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/BFMV-Wacken-a.havergo-3.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Im Anschluss spielten <a href=\"\/bands\/karten\/bullet-for-my-valentine.php\">Bullet for my Valentine<\/a> auf der True Metal Stage. F\u00fcr sie war, wie auch f\u00fcr <strong>Ektomorf<\/strong>, 2008 das letzte Mal, als sie auf den gro\u00dfen B\u00fchnen im hohen Norden Deutschlands spielen durften. Lead-S\u00e4nger Matthew Tuck war beeindruckt vom Anblick des Publikums. F\u00fcr <strong>Bullet for my Valentine<\/strong> ist es ebenfalls nicht g\u00e4ngig vor solch einer Menschenmenge wie hier in Wacken spielen zu k\u00f6nnen. Mit einem Mix aus alten und neuen Liedern begeisterten sie die Fans, die lauthals mitgr\u00f6hlten und sich vom tiefen Matsch nicht die Stimmung vermiesen lie\u00dfen. Nach Songs wie <strong>\u201e4 Words to Choke Upon\u201c<\/strong>, <strong>\u201eHand of Blood\u201c<\/strong>, <strong>\u201cArmy of Noise\u201d<\/strong>, vielen Gitarrensoli und einem Drumsolo haute <strong>Bullet for my Valentine<\/strong> noch die beiden Kracher <strong>\u201eYour Betrayal\u201c<\/strong> und <strong>\u201eWaking the Demon\u201c<\/strong> als Zugabe raus. <strong>Sie verlangten dem Publikum wirklich alles ab \u2013 pogen, gr\u00f6hlen, springen und das alles bei Sonnenuntergang im Matsch.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/tarja-Wacken-a.havergo-4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-112882 size-medium\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/tarja-Wacken-a.havergo-4-300x200.jpg\" alt=\"Tarja Wacken Open Air 2016\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/tarja-Wacken-a.havergo-4-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/tarja-Wacken-a.havergo-4-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/tarja-Wacken-a.havergo-4.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/tarja-Wacken-a.havergo-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-112888 size-medium\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/tarja-Wacken-a.havergo-1-300x200.jpg\" alt=\"Tarja Wacken Open Air 2016\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/tarja-Wacken-a.havergo-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/tarja-Wacken-a.havergo-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/tarja-Wacken-a.havergo-1.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Kontr\u00e4r zu dem was auf der True Metal Stage geboten wurde, k\u00fcndigten die einarmigen Banditen auf den Leinw\u00e4nden der Black Stage den Auftritt von <a href=\"\/bands\/karten\/tarja.php\">Tarja Turunen<\/a> an. <strong>Doch bevor das Konzert anfing, bekam das Publikum auf den Leinw\u00e4nden Ausschnitte von Tarjas Auftritt am Mittwoch in der Metal Church in Wacken zu sehen.<\/strong> Mit Covern von klassischen Liedern, wie <strong>\u201eAve Maria\u201c von Schubert<\/strong> pr\u00e4sentierte <strong>Tarja<\/strong> ihre Stimme in voller F\u00fclle. Doch wie <strong>Tarja<\/strong> in der Pressekonferenz am Donnerstag zugab, kann sie nicht blo\u00df klassisch singen und coverte in der Kirche auch Songs aus der Metalszene, wie <strong>\u201eOhne Dich\u201c<\/strong> von <a href=\"\/bands\/karten\/rammstein.php\">Rammstein<\/a>. Bei <strong>\u201eOhne Dich\u201c<\/strong> sang das Publikum lauthals mit, doch als <strong>Tarja<\/strong> selbst die B\u00fchne betrat, wollte der Funke nicht so recht \u00fcberspringen. Die ersten Reihen feierten sie, die hinteren verhielten sich eher ruhig. F\u00fcr <strong>Tarja<\/strong> hingegen war es nicht blo\u00df ein besonderer Tag, weil sie auf Wacken performen durfte, sondern auch weil ihr <strong>neues Album \u201eShadow Self\u201c<\/strong> am selbigen Tag Release feierte. Auf dem Album ist sie nicht nur allein zu h\u00f6ren. Der Song <strong>\u201eDemons in you\u201c<\/strong> ist ein Duett mit <strong>Alissa White-Gluz<\/strong> von <a href=\"\/bands\/karten\/arch-enemy.php\">Arch Enemy<\/a>, die das krasse Gegenteil von <strong>Tarja<\/strong> verk\u00f6rpert: raue Stimme und eine absolute Powerfrau. <strong>Als \u00dcberraschung holte Tarja Alissa mit auf die B\u00fchne und zusammen performten sie ihren gemeinsamen Song.<\/strong> Bei dem Duett wurde der Unterschied noch deutlicher, Tarja trug ein wei\u00dfes Kleid und High Heels, Alissa dagegen schwarze Shorts, Boots und Netztop. Stimmlich k\u00f6nnten die beiden ebenfalls nicht unterschiedlicher sein. Tarja sang wie gewohnt mit ihrer hohen klassischen Stimme, Alissa lie\u00df ihrer tiefen Stimme freien Lauf und growlte ins Mikorfon, wie man es sonst nur von Arch Enemy Auftritten kennt. Nach dem kurzen Gastauftritt sang Tarja weitere drei Songs, bevor sich das Konzert dem Ende neigte. <strong>\u201eVictim of Ritual\u201c<\/strong> war einer der drei Songs, welcher <strong>von der Titelmusik des Films Fluch der Karibik inspiriert ist.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/DSC7349.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-112877 size-medium\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/DSC7349-200x300.jpg\" alt=\"_DSC7349\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/DSC7349-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/DSC7349.jpg 683w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a>Zur gleichen Zeit gab es auf der Party Stage eine Special Exclusive Show von Metal Urgestein <strong>Kai Hansen.<\/strong> <strong>Dieser bringt nach seiner nunmehr 30 j\u00e4hrigen Karriere sein ersten Solo Album mit dem Titel \u201eXXX\u201c heraus.<\/strong> Auch wenn er es selbst nicht als Solo Album betrachtet, wie er auf Pressekonferenz verriet. Denn zur Verst\u00e4rkung holte er sich mit <strong>Alex Dietz (<a href=\"\/bands\/karten\/heaven-shall-burn.php\">Heaven Shall Burn<\/a>)<\/strong>, <strong>Eike Freese (<a href=\"\/bands\/karten\/dark-age.php\">Dark Age<\/a>)<\/strong> und <strong>Daniel Wilding (<a href=\"\/bands\/karten\/carcass.php\">Carcass<\/a>)<\/strong> drei fantastische Musiker an Board. Diese unterst\u00fctzten ihn auch tatkr\u00e4ftig beim Songwriting. Leider fehlte Daniel Wilding beim Auftritt in Wacken, da er mit Carcass in Kanada tourte. Jedoch fand sich hochkar\u00e4tiger Ersatz in der Person von <strong>Michael Ehr\u00e9<\/strong> (<a href=\"\/bands\/karten\/gamma-ray.php\">Gamma Ray<\/a>).<\/p>\n<p>Die Songs vom \u201e<strong>XXX<\/strong>\u201c Album, das Mitte September ver\u00f6ffentlicht wird, sind dabei <strong>extrem rockig und auch der Frontmann selbst versucht wesentlich aggressiver zu klingen. Seine Stimme bleibt dabei jedoch unverkennbar<\/strong>. Aber <strong>Kai Hansen<\/strong> w\u00e4re wohl nicht er selbst, wenn nicht wenigstens ein paar <a href=\"\/bands\/karten\/helloween.php\">Helloween <\/a>Klassiker gespielt werden w\u00fcrden. Der Helloween Evergreen<strong> \u201eRide the Sky\u201c<\/strong> wurde den Fans direkt als zweiter Song um die Ohren geblasen. Bei weiteren Liedern bekam er Unterst\u00fctzung von <a href=\"\/bands\/karten\/visions-of-atlantis.php\">Visions of Atlantis<\/a> <strong>S\u00e4ngerin Cl\u00e9mentine Delauney und von <a href=\"\/bands\/karten\/gamma-ray.php\">Gamma Ray<\/a> Bandkollegen Frank Beck<\/strong>. Auch sein alter Weggef\u00e4hrte Michael Kiske lie\u00df sich nicht lumpen und performte <strong>\u201eI want out\u201c<\/strong> und <strong>\u201eFuture World\u201c<\/strong> mit der Band. <strong>Wer Kai Hansen mag, aber mal etwas Abwechslung vom typischen Helloween und Gamma Ray Sound haben m\u00f6chte, dem sei das Album sehr ans Herz gelegt.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wer Musik weitab der Mainstages suchte, wurde im Biergarten f\u00fcndig. Auf der kleinen Beergardenstage spielten die niederl\u00e4ndischen Jungs von <a href=\"\/bands\/karten\/john-coffey.php\">John Coffey<\/a>.<\/strong> Das Konzert hatte durch die kleine Location und die Bierzeltgarnituren Clubcharakter und lie\u00df einen f\u00fcr einen Moment vergessen, dass man auf dem gr\u00f6\u00dften Metalfestival ist. Genauso surreal wie das Konzert dem Wackenbesucher erschien, empfanden <strong>John Coffey<\/strong> ihren Auftritt. Der Gitarrist erz\u00e4hlte, dass er als kleiner Junge Leute mit Wacken Shirts gesehen hatte und sich dachte, dass das <strong>\u201epretty badass\u201c<\/strong> aussah. Zu der Zeit war ihm nat\u00fcrlich nicht klar, dass er 2016 selbst mit Band auf dem Festival spielen w\u00fcrde. <strong>Mit ihrer Mischung aus Punkrock und Post-Hardcore brachten sie die Fans im Biergarten zum Headbangen und Pogen.<\/strong> Erstes Mal in Wacken und schon nach den Sternen greifen wollen \u2013 <strong>John Coffey<\/strong> verlangten von ihrem Publikum alles: <strong>von mitgr\u00f6hlen, \u00fcber Circle Pit bis hin zur ber\u00fcchtigten Wall of Death. Der S\u00e4nger forderte die Menge in seinem gebrochen Deutsch auf seine W\u00fcnsche zu erf\u00fcllen, aber nur \u201ewenn das sch\u00f6n ist\u201c. Bei solch niedlichen Fehlern konnte die Menge keinen Wunsch unerf\u00fcllt lassen.<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend John Coffey im Biergarten ihren ersten Wacken Auftritt zelebrierten, ging es auf der True Metal Stage hoch her mit <a href=\"\/bands\/karten\/blind-guardian.php\">Blind Guardian<\/a> \u2013 Headliner am Freitag.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/DSCF5836.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-112891 size-medium\" src=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/DSCF5836-300x200.jpg\" alt=\"Wacken Open Air 2016 - Blind Guardian\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/DSCF5836-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/DSCF5836-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/DSCF5836.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Diese entf\u00fchrten das Publikum wie gewohnt in die Welt der Elfen und Hobbits und spielten dabei viele ihrer Klassiker aber auch neueres Material.<\/strong> Da die Band sich musikalisch \u00fcber die Jahre sehr gewandelt hat, stehen viele Fans dem neuen Material sehr kritisch gegen\u00fcber und viele bef\u00fcrchteten, dass die alten Songs zu kurz kommen. Aber weit gefehlt! Zwar spielten sie mit <strong>&#8222;Beyond the ninth Wave&#8220;<\/strong> direkt zum Einstieg einen Song vom aktuellen Album <strong>&#8222;Beyond the Red Mirror&#8220;<\/strong>, aber direkt danach bedienten sie mit<strong> &#8222;The script for my Requiem&#8220;<\/strong> und <strong>&#8222;Nightfall&#8220;<\/strong> die Fans der alten Schule. Das gefiehl dem Publikum deutlich besser und es bewies direkt seine \u00fcberdurschnittliche Textsicherheit. Bei <strong>\u201eLord of the rings\u201c<\/strong> und <strong>\u201eThe Bards Song\u201c <\/strong>\u00fcbernahm es sogar fast den kompletten Gesangspart. S\u00e4nger Hansi K\u00fcrsch h\u00e4tte sich hier eigentlich komplett zur\u00fcckziehen k\u00f6nnen aber zum Gl\u00fcck heizte er die Menge weiter an. Mit Songs wie <strong>&#8222;The last candle&#8220;<\/strong>, <strong>&#8222;Time stands still (at the Iron Hill)&#8220;<\/strong> und <strong>&#8222;Imaginations from the other side&#8220;<\/strong> konnte er auch den letzten Fan \u00fcberzeugen. Als das Konzert mit <strong>\u201eMirror Mirror\u201e<\/strong> und <strong>\u201eValhalla\u201c<\/strong> endete, hatten viele Besucher wohl endg\u00fcltig die Stimme verloren, hoffentlich findet der eine oder andere sie \u00fcber Nacht wieder, denn morgen wartet noch ein langer letzter Festivaltag mit vielen guten Konzerten auf die Fans.<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Hier geht es zum ersten Teil unserer Wacken Berichterstattung 2016: &#8222;<a title=\"Permalink zu Wacken 2016 \u2013 Start am Mittwoch und Iron Maiden am Donnerstag\" href=\"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/2016\/08\/05\/wacken-2016-donnerstag-iron-maiden\/\" rel=\"bookmark\">Wacken 2016 \u2013 Start am Mittwoch und Iron Maiden am Donnerstag<\/a>&#8222;.<\/p>\n<p><em>Text: Frauke Papencort, Martin P\u00f6pel<\/em><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Typisches Wacken Open Air Wetter \u2013 Regen, Matsch und anschlie\u00dfender Sonnenschein. Trotz des unbest\u00e4ndigen Wetters lie\u00dfen sich die Metalheads nicht abhalten und bahnten sich ihren Weg vom Campground durch den teils knietiefen Matsch zu den gro\u00dfen B\u00fchnen des Holy Wacken Lands. Respekt an all die Fans, die sich trotz der miesen Wegbedingungen zum Infield vork\u00e4mpften. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":401,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[35,7,2,1079,40,3],"tags":[],"class_list":["post-112864","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-festivalberichte","category-festivalbilder","category-festivalnews","category-festivals-2016","category-festivals-in-europa","category-metal-festivals"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/112864","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/401"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=112864"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/112864\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":112902,"href":"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/112864\/revisions\/112902"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=112864"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=112864"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.festivalhopper.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=112864"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}