Das wohl heißeste Rocken am Brocken, das es jemals gab!

News am 8. August 2013 von Nikolas

Rocken am Brocken 2013Am vergangenem Wochenende trafen sich bereits zum siebten Mal viele Musikbegeisterte in Elend bei Sorge im wunderschönen Harz um bei dem kleinen familiären Rocken am Brocken Festival 2013 ordentlich die Sau raus zu lassen.
Schon im Vorfeld hat sich das Orgateam die Vorhersagen des Wetterdienstes genauestens angeschaut und sich dieses Jahr zum ersten Mal dafür entschieden, die Zeltbühne zu einer Open Air Bühne umzubauen.

Der Wetterdienst sollte recht behalten: Strahlend blauer Himmel, Temperaturen bis 33 Grad und kein einziger Regentropfen hat das Festival heimgesucht.

DSC_1365Donnerstag

Ich bin zum Glück erst gegen Abend angereist und musste mein Zelt nicht in der prallen Sonne aufbauen wie meine bereits verbrannten Freunde, die mir liebevoll einen Platz für mein Zelt reserviert hatten. Was allerdings auf dem Rocken am Brocken keine Notwenigkeit ist. Das Campinggelände ist sehr überschaubar und am Donnerstagabend noch nicht überfüllt wie bei den großen Brüdern. Am selben Abend noch performten mehrere Bands auf der kleinen Open Air Bühne, wobei es unter anderem elektronische Beats vom Berliner Oliver Koletzki im Zauberwald (eine der beiden Open Air Elektro Floors) zu hören gab. Die Besucherzahlen hielten sich in Grenzen. Viele verbrachten den Abend auf dem Campingplatz mit Grillwurst und Bier.

Volleyball VolleyballFreitag

Ein früher Start in den Tag. Der erste Punkt auf der Tagesordnung war das traditionelle Beachvolley-balltunier im Elender Waldbad, das um 11 Uhr begann. 16 Teams aus je vier Spielern kämpften um Ruhm und Ehre und um kalte alkoholische Getränke. Wer eine Spielpause hatte, ging direkt ins kühle Nass. In der Sonne war es kaum auszuhalten, auch ich hatte meine Kamera kurzer Hand zur Seite gelegt und bin eine Runde schwimmen gegangen. Das Freibad teilte ich mir mit vielen hunderten Festivalbesuchern, Einheimischen und Urlaubern. Zur musikalischen Unterhaltung war ein Red Bull Truck vor Ort, von dem ruhige elektronische Musik dudelte.

Das Waldbad verzeichnete an diesem Wochenende einen Besucherrekord.

Die Tore zum Festivalgelände öffneten sich gegen 16 Uhr. Das Gelände füllte sich nur schleppend. Die tagsüber scheinende Sonne raubte einem aber auch jegliche Energiereserven.
Das Gelände zeigte sich fast unverändert im Vergleich zum letzten Jahr. Nur das Eingangszelt wurde um ein paar Meter näher an den Wald gerückt. Das Areal selbst befindet sich auf einer großen Wiese am Stadtrand von Elend und wird von der kleinen aber großartigen Harzer Schmalspurbahn umfahren. Ein sehr idyllischer Ort mit viel donots rockenambrocken13Natur und frischer Waldluft.

Die Headliner am Freitag waren in meinen Augen ganz klar die Donots. Sie haben das Publikum angeheizt, mit ihm gespielt und zum Überkochen gebracht. Aber auch die anderen Bands, die ich mir angeschaut habe, haben großartige Rockmusik gespielt. Im Zauberwald gab es noch ein DJ Duo was ich hier unbedingt namentlich erwähnen möchte Nod Ones Head.

DSC_2185Samstag

Leider schon der letzte Tag. Nachdem die Sonne das Zelt auf eine angenehme Temperatur angeheizt hatte, hab ich mich gegen Neun aus dem Bett geschleppt. Aus Sauerstoffmangel. Viele der Gäste pilgerten bereits am Vormittag noch einmal ins Freibad, um den Tag dort entspannt zu beginnen. Das Programm startete bereits 13 Uhr und hatte für mich viele Highlights DSC_2076im Gepäck. Begonnen habe ich mit einer Schaumparty zu 90er Jahre Musik mit dem DJ Duo Acrobatic Colors. Danach ging es weiter mit vielen anderen Bands und an dieser Stelle seien nur ein paar genannt, die ich mir angeschaut habe: Malleus eine junge und sehr sympathische Band aus Hamburg sowie Herr von Grau fand ich mehr wie sehenswert. Als Headliner stand schließlich Johnossi kurz vor 22 Uhr auf der Main Stage. Danach ging es musikalisch noch auf den Elektro Floors bis zum Sonnenaufgang munter weiter.

Fazit

rockenbrocken13 leuteDas Rocken Am Brocken hat mich wieder mal nicht enttäuscht und blieb seiner Linie treu. Klein, familiär, abwechslungsreicher Timetable, entspannte Atmosphäre. Natürlich gibt es immer Punkte, die man verbessern kann. Jedoch sollte man nicht vergessen, dass das gesamte Orga-Team ehrenamtlich auf diesem Festival arbeitet.

Großen Applaus gibt es von meiner Seite für die Security. Ich hab noch das Bild im Kopf, wie sie im Bühnengraben zu dritt ‚dummer Junge‘ gespielt haben. Wirklich sehr sympathische Menschen.

Fotos und Text: www.nikolas-khurana.de

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