Phono Pop 2011 – ein familiäres Indie-Festival

News am 24. Juli 2011 von timo & friends

Das kleine Indie-Festival in Rüsselsheim namens Phono Pop Festival fand dieses Jahr wieder auf dem Opelgelände statt, da das eigentliche Festivalgelände immer noch renoviert wird.

Es wurde wieder eine tolle (Licht-)Stimmung hervorgerufen: Die beeindruckenden Backsteingebäude waren von bunten Strahlern beleuchtet.

In der Galerie gibt es noch viele weitere Bilder
Phono Pop Freitag und vom Phono Pop Samstag

Phono Pop 2011 – Freitag

Das Festival wurde am Freitag um 19:00 auf der Hauptbühne von der lokalen Rock-Band Sweets For My Zebra eröffnet. Der erste Act auf der “Klangkantine”-Bühne war der Singer/Songwriter Touchy Mob. Dieser begeisterte das Publikum wieder mal neben faszinierenden Beats und Loops mit viel Humor.

Who Knew waren schon letztes Jahr auf dem Phono Pop. Sie hatten die Festivalbesucher mit ihrem Indie-Power-Pop überrascht und wurden deshalb wieder gebucht. Diesmal auf der Hauptbühne, strahlten die sechs Isländer mit der Sonne um die Wette. Danach spielten Future Islands aus den USA.

José Gonzáles ist mit dem Song “Heartbeat” weltweit berühmt geworden – auf dem Phono Pop konnte man ihn mit seiner Band Junip im intimen Rahmen hören. Mit der gewohnt blauen Lichtshow begannen danach Hundreds ihren Auftritt. Begleitet von abstrakten Visuals brachten sie das große Publikum zum Jubeln.

Die letzte Band gab noch einmal alles und lieferte eine grandiose Show! Bodi Bill hatten für jeden Song eigene sehr ausgefallene Accessoires und Outfits; am beliebtesten waren der Riesenknochen und die “Stein-Verkleidung”. Auch bunte Visuals im Hintergrund und natürlich die Instrumente wurden abgewechselt. Wie in Trance schwebten die drei Musiker um die mit weißem Filz und glitzernder Alufolie verkleideten DJ-Decks.

Der Abschluss des ersten erfolgreichen Tages wurde mit dem DJ-Team Swingers’ Club gefeiert.

Phono Pop 2011 – Samstag

Am Samstag spielten auf der Hauptbühne Volto Royal und Okta Logue – leider begleitet von ersten Regenschauern, die über den Abend verteilt immer wieder auftraten. Abby im Anschluss genossen ihren Auftritt bei Sonnenschein in vollen Zügen. Das Publikum wurde von der Energie angesteckt und freute sich über den bekanntesten Song “Evelyn”. Deniz Jaspersen, der energiegeladene Sänger der Hamburger Band Herrenmagazin, unterstützte das diesjährige Festival mit deutschen Texten.

Den Anfang auf der zweiten Bühne machten heute statt dem kurzfristig erkrankten David Lemaitre Kenneth Minor. Danach spielte The World/Inferno Friendship Society – die in ihrem Heimatland Kultstatus genießende amerikanische Band ist vor allem durch legendäre Halloween-Konzerte bekannt. Solander aus Schweden untermalten die Abenddämmerung mit ruhigem Folk-Pop.

Die verträumte Stimmung im begeisterten Publikum ließ auch bei Two Gallants und The Black Atlantic nicht nach. Nach einer kurzen Dankesrede der Veranstalter rockte als letzte Band auf dem Phono Pop Kante. Nach Fehlfarben, Die Sterne und Jochen Distelmeyer setzen sie die Headliner-History der letzten Jahre würdig fort.

Wieder wurde bis zum frühen Morgen getanzt, diesmal mit den DJs PockRop.

Das Phono Pop Festival war 2011 also wieder super! Alle Bands fingen pünktlich an und wurden durch gute Licht- und Soundtechnik in Szene gesetzt. Das Festival war wie immer friedlich und familiär.

In der Galerie gibt es noch mehr Bilder
Bilder vom Freitag und Bilder vom Samstag

www.phono-pop.de

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2 Kommentare zu “Phono Pop 2011 – ein familiäres Indie-Festival”

  1. Nummer 1: Warpaint erster Headliner beim Phono Pop | Festival News sagt:

    […] geben. Weitere Infos zum Phono Pop hier bei uns und auf http://www.phono-pop.de. Timolino und Larifari berichteten vom Phono Pop 2011.  Hier könnt ihr Phono Pop Tickets kaufen. Weitersagen! Twittern Veröffentlicht […]

  2. Nummer 2: Phono Pop Festival 2012 – Manta Manta :p | Festival News sagt:

    […] waren wir wieder für euch auf dem Phono Pop Festival in Rüsselsheim, welches wie im letzten Jahr (hier unser Bericht von 2011) auf dem Gelände des alten Opelwerks stattfand. Wie Florian Sievers (Talking to Turtles) fragen […]

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